Krankenhaus
Organversagen? Drama um "Goodbye Deutschland"-Star
Der Zustand von Thommy Schmelz hat sich drastisch verschlechtert. Rund eine Woche verbrachte der 55-Jährige auf der Intensivstation im spanischen Palma de Mallorca. Die behandelnden Mediziner mussten dem TV-Auswanderer satte 17 Liter Wasser aus dem Gewebe ziehen. Doch eine Entwarnung gibt es nicht: Laut seiner Ehefrau Kathrin Mermi-Schmelz befinden sich nach wie vor rund zehn Liter zu viel in seinem Körper.
Dramatisch
Gegenüber der Mallorca-Zeitung schilderte Kathrin die dramatische Lage: "Ich habe das Gefühl, dass das Wasser schneller nachschießt, als dass sie es ziehen können."
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Organe arbeiten nicht mehr
Erst seit dem vergangenen Dienstag ist Thommy wieder in den eigenen vier Wänden, doch er ist noch lange nicht über den Berg. Der Grund für die massiven Wassereinlagerungen ist ein beginnendes Organversagen: Sowohl sein Herz als auch Leber und Nieren arbeiten nicht mehr richtig, weshalb die Flüssigkeit unaufhörlich nachschießt. Lebensgefährlich wird es, wenn das Wasser in die Lunge steigt, da der 55-Jährige dann unter akuter Atemnot leidet.
- Behandlung: Pro Sitzung dürfen maximal vier Liter Wasser abgezogen werden, um den Kreislauf nicht zu überlasten.
- Dauer: Jede Prozedur nimmt schmerzhafte fünf bis sechs Stunden in Anspruch.
- Vergleich: Ehefrau Kathrin vergleicht den anstrengenden Ablauf bereits mit dem Alltag eines Dialyse-Patienten.
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Nie wieder Arbeit als Koch möglich
Durch das lange Liegen im Krankenhausbett hat sich zudem Thommys Muskulatur stark zurückgebildet. Der TV-Star hat aktuell erhebliche Schwierigkeiten beim Laufen. Für die Zukunft der Auswanderer hat die Erkrankung weitreichende Konsequenzen: "Thommy könnte nirgends mehr auch nur eine Stunde in der Küche stehen", stellte Kathrin traurig klar. Ihr Mann wird nie wieder in seinem gelernten Beruf als Koch arbeiten können.
Kampf mit Behörden
Während Kathrin aktuell bei den spanischen Behörden um eine schnelle Erwerbsminderungsrente für ihren Mann kämpft, stemmt sie den Lebensunterhalt der beiden seit Dezember 2023 komplett allein. Sie schuftet an sechs Tagen pro Woche in einem Restaurant im mallorquinischen Paguera.
Thommys Krankheitsakte ist lang: Nach einer wahren Odyssee an Klinikaufenthalten entwickelte sich im vergangenen Jahr durch einen aggressiven Pilzbefall ein Loch in seiner Lunge. Er musste auf der Intensivstation künstlich beatmet und in ein künstliches Koma versetzt werden. Damals kämpfte er sich zurück – nun steht ihm der nächste schwere Kampf bevor.
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