Gehirnblutung

Koma & Not-OP: DSDS-Legende kämpft sich zurück

Vier Jury-Mitglieder von DSDS 2003/2004 stehen nebeneinander vor blauem Hintergrund.
© ZIK Images/United Archives via G
Mit eiserner Disziplin und unbändigem Willen kämpfte sich der Musikmanager zurück ins Leben: Im Februar schwebte das ehemalige DSDS-Juroren-Urgestein nach einer lebensgefährlichen Gehirnblutung in akuter Lebensgefahr.
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Der Schicksalsschlag traf den einstigen Plattenchef völlig überraschend nach einer morgendlichen Runde mit seinem Vierbeiner. "Ich war morgens mit meinem Hund draußen und mir wurde plötzlich schwindelig", schildert Thomas Stein gegenüber BILD. Zurück im Haus ging es rapide bergab: Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen und rasende Kopfschmerzen traten auf. Seine Ehefrau Cornelia (52) reagierte geistesgegenwärtig und brachte ihn umgehend ins Spital – eine Entscheidung, die ihm das Leben rettete.

Die Diagnose der Mediziner war dramatisch: Eine massive Blutansammlung zwischen den Gehirnhälften. Es folgte eine stundenlange Not-OP. "Mir wurde dann bei der OP von links nach rechts der Schädel aufgesägt, um das Blut abzuleiten", erinnert sich der Ex-DSDS-Juror. Danach lag er sechs Tage lang im künstlichen Koma auf der Intensivstation.

Reha-Kampf: Vom Rollstuhl zurück auf die Beine

Älterer Mann mit Brille zeigt Daumen hoch und lächelt, im eleganten Innenraum eines Hotels.
Thomas Stein im Juli 2026 - er ist wieder zurück im Leben © LUCA Studio via Getty Images

Nach dem Krankenhausaufenthalt begann für den TV-Star die beschwerliche Rehabilitation. "Am Anfang war ich auf einen Rollstuhl angewiesen. Ich musste völlig neu laufen und sprechen lernen", erzählt Stein. Trotz eines Gewichtsverlusts von 12 Kilo biss sich der 77-Jährige eisern durch und stieg abends sogar noch auf das Ergometer. Auch von bitteren Rückschlägen ließ er sich nicht entmutigen. Als er nach einem Toilettengang stundenlang hilflos am Boden seines Krankenzimmers lag, spornte ihn das nur noch mehr an: "Ich habe in der Zeit nicht einmal daran gezweifelt, dass ich nicht wieder der Alte werden könnte."

Eiserne Disziplin als Schlüssel zur Genesung

"Das Wichtigste ist für mich, sich niemals aufzugeben", betont Stein im Rückblick auf die harte Zeit. Seine unumstößliche Haltung gab schließlich den Ausschlag: Drei Monate nach dem Vorfall war der Musikmanager körperlich wiederhergestellt und kann sogar wieder selbst am Steuer sitzen. Neben zweimal wöchentlicher Physiotherapie setzt der 77-Jährige auf tägliche Bewegung an der frischen Luft. "Ich habe eine gute Kondition und gehe jeden Tag 10 Kilometer mit meinem Hund spazieren. Diese Kondition hat mir bei meiner Genesung sicher geholfen", resümiert er dankbar.

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