Michael Schumacher zählt ohne Zweifel zu den größten Fahrern, die es in der Formel 1 jemals gegeben hatte. Doch als er am 29. Dezember 2013 im Nobelskiort Meribel einen folgenschweren Unfall hatte, war er in der Öffentlichkeit nicht mehr zu sehen.
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Die Familie schirmt den siebenfachen Weltmeister strikt ab, nur ausgewählte Personen durften den mittlerweile 57-Jährigen überhaupt besuchen. Wie es ihm tatsächlich geht, darüber kann nur spekuliert werden. Denn sein engster Kreis schweigt über den Gesundheitszustand.
Immer wieder melden sich ehemalige Weggefährten mit Gerüchten und Vermutungen, welche den Fans auch immer wieder Hoffnung geben. Doch bestätigte Informationen gibt es keine. Nun hat allerdings ein ehemaliger Weltmeister ein gut gehütetes Geheimnis verraten.
Rätsel gelüftet
Dabei geht es allerdings nicht um Schumis Gesundheitszustand. Vielmehr wurde ein sportliches Rätsel gelüftet, das zu einem großen Teil auch zum Erfolg des Deutschen beigetragen hatte.
Jenson Button, Sensations-Weltmeister 2009 mit Brawn GP, plauderte im "Beyond the Grid"-Podcast aus, dass eines der Erfolgsgeheimnisse des Deutschen sein mehrjähriger Teamkollege Rubens Barrichello gewesen sei.
Der Brasilianer war von 2000 bis 2005 an der Seite von Schumi bei Ferrari und wechselte 2006 als Teamkollege von Button zu Honda. Mit dem italienischen Rennstall gewann Barrichello fünfmal den Konstrukteurs-Titel, während Schumacher ebenso oft Weltmeister wurde.
Absoluter Teamplayer
"Ich wurde oft gefragt, welcher Fahrer am besten im technischen Bereich war und das war mit Abstand Rubens", schilderte Button. Weiters meinte er, dass der Brasilianer ein extrem guter Teamplayer gewesen sei und ein enormes Verständnis für die "Entwicklung des Autos" hatte und genau merkte, was der Bolide auf der Strecke macht.
Besonders hervorgehoben wurde dabei, dass Barrichello die Arbeit selbst erledigte, anstatt sie dem Ingenieur zu überlassen. Button: "Ich verstehe, warum Michael ihn so viele Jahre lang als Teamkollegen haben wollte; ich hatte das Glück, dies zu erleben, als wir gemeinsam Rennen fuhren." Es änderte auch den Blick darauf, was nötig ist, und half dem Briten dabei, den Titel 2009 selbst zu gewinnen, wo er den Brasilianer weiterhin als Teamkollege an seiner Seite hatte.