Radsport

Felix Gall gewinnt Burgos-Rundfahrt

© EPA
Radsport: Felix Gall gewann Burgos-Rundfahrt.
Zur Vollversion des Artikels

Radprofi Felix Gall hat eine ideale Generalprobe für die Vuelta a Espana hingelegt. Der Osttiroler gewann mit knappem Vorsprung die Burgos-Rundfahrt, der 28-Jährige verteidigte am Samstag seine Führung auf der Schlussetappe zu den Lagunas de Neila erfolgreich.

epa13155788 Austrian cyclist Felix Gall of the Decathlon team celebrates on the podium after retaining the lead in the general classification after the fourth stage of the Vuelta a Burgos, between Palazuelos de Muno and Briviesca, Spain, 07 August 2026. EPA/Santi Otero © EPA
epa13154201 Decathlon team cyclist Felix Gall on the podium after winning the third stage of the Vuelta a Burgos 2026, between Merindad de Montija and the Corconte spa, Burgos, Spain, 6 August 2026. EPA/Santi Otero © EPA

Der Gesamtsieg bei der fünftägigen Tour in Nordspanien ist für Gall der erste auf zweithöchster UCI-ProSeries-Ebene, sein davor einziger bei einem Etappenrennen gelang ihm 2019 bei der Istrian Spring Trophy.

Gall belegte in Nordspanien auf dem letzten Abschnitt nach einem Schlagabtausch im Schlussanstieg drei Sekunden hinter dem Italiener Giulio Pellizzari (Red Bull) und dem Schotten Oscar Onley (Netcompany) Rang drei. Im Gesamtklassement behauptete der Decathlon-Kapitän fünf Sekunden Vorsprung auf Onley bzw. zwölf auf den Italiener Giulio Ciccone (Lidl). Am Donnerstag hatte der österreichische Kletterspezialist seinen ersten Sieg seit dem Triumph auf der Königsetappe der Tour de France 2023 gefeiert. Insgesamt hält er nach der erfolgreichen Burgos-Woche bei vier Profisiegen.

Im heurigen Mai fuhr Gall mit fünf zweiten Etappenplätzen und auch Gesamtrang zwei hinter Jonas Vingegaard bereits einen herausragenden Giro d'Italia. Daran knüpfte er bei seinem Wiedereinstieg ins Renngeschehen - in Abwesenheit der großen Stars - nahtlos an. Nun kann der Wahl-Salzburger mit viel Selbstvertrauen in Richtung der in zwei Wochen beginnenden Vuelta blicken. Abgesehen von Überflieger Tadej Pogacar muss er bei der letzten Grand-Tour des Jahres keinen Konkurrenten fürchten. Einige Asse werden bei der Vuelta nur wenige Wochen nach der Tour fehlen, andere wie der viermalige Gesamtsieger Primoz Roglic nach einem Trainingsunfall sollten nicht in Topverfassung sein.