Wut-Abrechnung
FIFA-Chef Infantino wütet auf Instagram
Der Fifa-Präsident wirft Journalisten und Beobachtern vor, "Hass zu verbreiten" und falsche Informationen zu streuen, anstatt die guten Seiten des Turniers zu sehen. In seinem 15-seitigen Statement auf Instagram schreibt Infantino, dass diejenigen hinter ihren "Stiften, Blättern und Bildschirmen Hass und falsche Gerüchte verbreiten" würden, während die Fifa "an vorderster Front" hart arbeitet.
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Harte Vorwürfe im Netz
Während Kritiker sich verstecken würden, erkunde man die Straßen Kanadas, Mexikos und der Vereinigten Staaten, spreche mit Fans und sorge für die Sicherheit aller. Infantino empfiehlt seinen Kritikern, zu "meditieren, zu beten oder ein Fußballspiel zu schauen", anstatt Energie mit Hass zu verschwenden. Hinter Grund ist wohl, dass an ihm während der WM immer wieder Kritik aufkam.
Ärger um Visa
Für Unmut sorgten unter anderem Visa-Beschränkungen für Fans und Offizielle einzelner Nationen. So wurde zum Beispiel dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan kurz vor Turnierstart die Einreise verweigert. Ärger gab es außerdem um teils horrende Ticketpreise sowie im Fall Balogun, als sich US-Präsident Donald Trump eingeschaltet und eine Aufhebung der Rot-Sperre erwirkt hatte.
Keine Politik im Spiel
Infantino weist alle Vorwürfe zurück und spricht von "100 Prozent Sicherheit, nur Freude und Glück". Zu umstrittenen Entscheidungen erklärt er, dass solche Maßnahmen in einigen der größten Ligen weltweit an der Tagesordnung sind. Nach acht Stunden hatte der Post über 18.000 Likes, Kommentare sind nicht möglich.