Auslöser für seinen Ärger war die Rote Karte gegen den paraguayischen Nationalspieler Miguel Almirón. Dieser flog nach einer neuen WM-Regel vom Platz, weil er sich bei einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Gegenspieler den Mund zugehalten hatte.
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Zorn gegenüber Infantino und Domínguez
Vera bezeichnete den Schiedsrichter Ivan Barton für dessen konsequente Regelauslegung als "Dieb". Anschließend richtete der Kommentator seinen Zorn gegen die FIFA und deren Präsidenten Gianni Infantino, denen er lautstark vorwarf, den Fußball getötet zu haben. Auch den Präsidenten des südamerikanischen Verbands Conmebol, Alejandro Domínguez, beleidigte Vera vor einem Millionenpublikum heftig.
Sender bittet FIFA um Nachsicht
Als Konsequenz entzog die FIFA dem Kommentator die Arbeitserlaubnis vor Ort und verbot ihm den Zugang zu den Stadien. Vera zeigte sich mittlerweile auf Instagram einsichtig, räumte ein schlechtes Vorbild gewesen zu sein und entschuldigte sich für sein Verhalten. Auch sein Arbeitgeber ABC schaltete sich ein und bat den Weltverband um Nachsicht: Der Sender argumentiert, dass ein dauerhafter Akkreditierungsentzug für ein sofort eingestandenes, erstmaliges Vergehen eine unverhältnismäßige Strafe sei.
Ob die FIFA die Sperre tatsächlich aufhebt, ist noch ungewiss. Bleibt sie bestehen, verpasst Vera die nächsten entscheidenden Spiele Paraguays, das nach dem Sieg über die Türkei exzellente Chancen auf den Einzug ins Sechzehntelfinale hat.