Letztes Spiel

FIFA verhindert Messi-Würdigung

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Für Lionel Messi steht bei der argentinischen Nationalmannschaft ein besonderer Abschied bevor. Am 6. Oktober wird der 39-Jährige in Buenos Aires gegen Benin sein letztes Spiel für die "Albiceleste" bestreiten. Eine besondere Würdigung, die sich der Verband für seinen langjährigen Kapitän überlegt hatte, lässt sich allerdings nicht umsetzen.
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Die argentinische Fußballvereinigung AFA würde Messis legendäre Rückennummer 10 am liebsten dauerhaft aus dem Verkehr ziehen. Eine solche Ehrung ist im Fußball durchaus bekannt: Vereine wie Napoli für Diego Maradona oder Ajax für Johan Cruyff vergeben bestimmte Nummern nicht mehr. Auch beim FC Bayern ist die Nummer 5 zu Ehren von Franz Beckenbauer nicht mehr verfügbar.

Bei Nationalmannschaften setzt die FIFA solchen Plänen jedoch Grenzen. Bei Weltmeisterschaften und der Copa América müssen die Spieler laut den geltenden Regularien mit den Nummern 1 bis 23 beziehungsweise 26 durchgehend nummeriert werden. Eine "10" für Messi dauerhaft zu sperren, wäre bei diesen Turnieren daher nicht möglich.

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Wer wird die neue Nummer 10?

Argentinien hatte bereits 2002 versucht, die Nummer 10 zu Ehren von Diego Maradona freizuhalten. Die FIFA lehnte dies ab, weshalb Ariel Ortega bei der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea die legendäre Nummer tragen musste.

Bei Freundschaftsspielen und in der WM-Qualifikation kann die AFA die 10 hingegen durchaus unbesetzt lassen. Wer sie künftig regelmäßig tragen wird, ist noch offen. Als möglicher Nachfolger gilt Nico Paz. Auch Alexis Mac Allister, Enzo Fernández und Franco Mastantuono werden als Kandidaten genannt.