Sonntagsöffnung

Figl watscht Neos ab: "Nur Anhängsel der SPÖ"

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Die Neos fordern erneut die Sonntagsöffnung – doch außer Reden passiert nichts. Das kritisiert der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Markus Figl, scharf.
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"Die Neos fordern erneut die Sonntagsöffnung, sitzen aber seit Jahren in der Wiener Stadtregierung, ohne bei diesem Thema irgendetwas durchzusetzen", ärgert sich Figl.

Figl watscht Neos ab: "Nur ein Anhängsel der SPÖ"

Nulldiäten. Die Wiener ÖVP fordert stattdessen echte wirtschaftliche Freiheit für die Stadt. "Wien braucht mehr wirtschaftliche Flexibilität. Es darf nicht darum gehen, Unternehmer zur Öffnung zu zwingen, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, zusätzliche Nachfrage auch tatsächlich bedienen zu können", so Figl, der seit Monaten eine Sonntagsöffnung in klar definierten Tourismuszonen verlangt.

Anhängsel. Besonders hart geht Figl mit dem Koalitionspartner ins Gericht: "Die Neos reden über Freiheit für die Wirtschaft, können sich gegenüber der SPÖ aber offenbar überhaupt nicht durchsetzen. Ankündigungen allein schaffen weder Umsatz noch Wertschöpfung."

Figl: "Wien braucht weniger Ankündigungspolitik"

Abrechnung. Zum Abschluss teilt Figl noch einmal kräftig aus: "Wien braucht weniger Schlagzeilenpolitik und mehr Vertrauen in Unternehmer, die selbst am besten wissen, wann sich eine Öffnung für ihren Betrieb lohnt. Die Neos zeigen auch in der Wirtschaftspolitik, dass sie in dieser Koalition nur ein Anhängsel der SPÖ sind."

Fazit: Für Figl ist klar – die Neos reden viel von Wirtschaftsfreiheit, liefern aber nichts. Der Machtkampf in der Wiener Koalition geht in die nächste Runde.