Überraschend

Frankfurt greift durch: Boss-Beben bei Hütter-Klub

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Paukenschlag in der deutschen Bundesliga: Eintracht Frankfurt, der Klub von Coach Adi Hütter, und Sportvorstand Markus Krösche beenden mit sofortiger Wirkung ihre Zusammenarbeit.
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Der Aufsichtsrat entsprach am Sonntagabend auf einer außerordentlichen Sitzung dem überraschenden Wunsch des Erfolgsmanagers nach einer sofortigen Freistellung.

Die Frankfurter Chefetage reagierte blitzschnell auf den Vorstoß des Sportvorstands. In einer offiziellen Mitteilung bestätigte der deutsche Traditionsverein die einvernehmliche Trennung: "Der Aufsichtsrat der Eintracht Frankfurt Fußball AG hat dem Wunsch von Sportvorstand Markus Krösche nach einer sofortigen Freistellung entsprochen."

Das Kontrollgremium war am Sonntagabend zu einer Sondersitzung zusammengetreten und stimmte der Bitte einstimmig zu. Dem Verein war es dabei ein zentrales Anliegen, klare Verhältnisse zu schaffen, bevor am Montagabend die ordentliche Mitgliederversammlung über die Bühne geht. Krösche wird sich dort in der traditionsreichen Frankfurter Jahrhunderthalle persönlich von den anwesenden Mitgliedern und Fans verabschieden.

Krösche war Erfolgs-Architekt

Der Architekt der ehemaligen Frankfurter Erfolge begründete seinen Schritt mit dem Bedürfnis nach einer beruflichen Neuorientierung. Nach über fünf Jahren an vorderster Front sei der Zeitpunkt gekommen, die Weichen für die Zukunft neu zu stellen.

Markus Krösche verlässt Eintracht Frankfurt. © IMAGO/DeFodi Images

Das Arbeitspapier von Krösche lief ursprünglich noch bis zum 30. Juni 2028. Von Vereinsseite hieß es dazu lediglich, dass der Kontrakt angepasst fortbestehe. Medienberichten zufolge bedeutet dies: Sollte Krösche zeitnah bei einem anderen Verein anheuern, kann Eintracht Frankfurt eine entsprechende Ablösesumme geltend machen.

Auf der Führungsebene wurden die Weichen für den Übergang bereits gestellt. Vorstandssprecher Axel Hellmann rückt mit sofortiger Wirkung zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) auf und übernimmt interimistisch sämtliche Agenden des Sportvorstands, bis ein geeigneter Nachfolger präsentiert wird. Die Hessen stehen nun vor der anspruchsvollen Aufgabe, zeitnah einen adäquaten Nachfolger auf dem Posten des Sportvorstands zu finden, um die sportliche Kontinuität im Kampf um die Europacup-Plätze zu sichern.