Vuelta 2026
Gall stürmt auf Rang 4! Das Podium ist für Österreichs Star greifbar nahe
Österreichs Rad-Ass Felix Gall sorgt bei der 81. Vuelta a España weiter für Furore. Auf der 7. Etappe, die über knapp 150 Kilometer von Vall D'Alba hinauf zur Bergankunft in Aramon Valdelinares führte, bewies der 28-jährige Osttiroler erneut seine Extraklasse. Als 20. des Tages verteidigte er sich nicht nur bravourös gegen die Weltelite, sondern setzte am steilen Schlussanstieg sogar eine entscheidende Attacke. Am Ende musste er von den absoluten Top-Favoriten nur dem Gesamtführenden Tadej Pogacar den Vortritt lassen, der lediglich sechs Sekunden vor Gall im Ziel ankam.
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Durch den bärenstarken Auftritt kletterte der Profi des Teams Decathlon AG2R La Mondiale im Gesamtklassement vom fünften auf den vierten Rang. Auf den viermaligen Vuelta-Champion Primoz Roglic auf Rang drei fehlen Gall nur noch mickrige elf Sekunden. Auch den Spanier Enric Mas distanzierte Gall um zehn Sekunden, während der bisherige Vierte Richard Carapaz aus Ecuador im Klassement überholt wurde. Auf den fünftplatzierten US-Amerikaner Sepp Kuss hat der Österreicher nun bereits mehr als eine Minute Vorsprung.
Gregor Mühlberger glänzt als Edelhelfer für Gall
Ein wichtiger Faktor für den Erfolg auf der Bergetappe war Teamkollege Gregor Mühlberger. Der ehemalige Sieger der Österreich-Rundfahrt leistete hervorragende Helferdienste, drückte im Anstieg aufs Tempo und belegte im Tagesziel den 25. Rang. In der Gesamtwertung schob sich Mühlberger damit sogar auf den hervorragenden zehnten Platz nach vorne. Felix Gall zeigte sich im Ziel dementsprechend dankbar für die Unterstützung aus den eigenen Reihen und blickte hochmotiviert auf die kommenden Aufgaben.
Den Tagessieg auf der 7. Etappe sicherte sich der Norweger Andreas Leknessund von Uno-X Mobility als Solist mit 34 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Tobias Johannessen. Für die Norweger war es ein emotionaler Doppelsieg am Tag des Ablebens von König Harald V. Am heutigen Samstag geht es für das Feld auf einem flachen Teilstück über 171 Kilometer von Pucol nach Xeraco weiter (15:00 Uhr/live Eurosport & Sport24-Liveticker), ehe am Sonntag wieder die Kletterer gefordert sind.