Drama in Italien
Gewalt-Schock in Jesolo: Jetzt greift die Stadt durch
Jesolo zählt zu den beliebtesten Urlaubsorten Italiens. Doch in den vergangenen Wochen sorgten Jugendbanden, die in Italien als "Maranza" bekannt sind, für zahlreiche Zwischenfälle. Es kam zu Massenschlägereien am Strand, Auseinandersetzungen vor Lokalen und sogar zu Raubüberfällen auf Minderjährige.
Besonders brisant: Viele der Beteiligten sollen minderjährig sein und sich über soziale Medien zu ihren Treffen verabreden.
Jetzt kommen rote Sicherheitszonen
Die Behörden ziehen nun die Notbremse. Für große Teile Jesolos wurden sogenannte "rote Zonen" eingerichtet. Personen, die bereits polizeilich aufgefallen sind oder als Gefahr für die öffentliche Sicherheit gelten, können aus diesen Bereichen verwiesen werden. Verstöße werden bestraft.
Zusätzlich werden rund 50 weitere Polizisten und Sicherheitskräfte in den Ferienort entsandt. Kontrolliert werden vor allem Strandbereiche, das Stadtzentrum und der Busbahnhof.
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Bürgermeister spricht Klartext
Jesolos Bürgermeister macht deutlich, dass die Stadt keine weiteren Ausschreitungen akzeptieren wird. Wer nach Jesolo komme, um Ärger zu machen oder die öffentliche Sicherheit zu gefährden, sei nicht willkommen.
Bereits bei Schwerpunktaktionen wurden Hunderte Personen kontrolliert, mehrere Verdächtige identifiziert und erste Aufenthaltsverbote ausgesprochen.
Mitten in der Urlaubssaison will Jesolo nun ein Zeichen setzen. Die Botschaft der Behörden ist klar: Gewalt und Bandenkriminalität sollen an einem der beliebtesten Strände Italiens keinen Platz haben.