Passagiere gefangen

Gewitter sorgt für "Shutdown" am Flughafen Wien

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Ein heftiges Unwetter hat am Flughafen Wien zu einem vorübergehenden Shutdown geführt. Passagiere mussten nach der Landung wegen akuter Blitzgefahr eine Weile im Flugzeug ausharren.
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Am Freitag war Wien von einer enormen Gewitterwalze betroffen. Zwischen etwa 17 und 18 Uhr musste deshalb am Flughafen Wien ein sogenannter "Shutdown" ausgerufen werden. Laut eines Medienberichts war eine Maschine aus Zadar zwar bereits sicher gelandet, doch die Passagiere durften wegen des Unwetters vorerst nicht aussteigen und mussten an Bord warten.

Sicherheitsmaßnahme auf dem Vorfeld

Bei dieser Maßnahme handelt es sich um einen international vorgeschriebenen Sicherheitsstandard der IATA (der internationale Dachverband der Fluglinien). Sobald sich eine Gewitterzelle im Umkreis von fünf Kilometern rund um den Airport befindet, wird der gesamte Betrieb auf den Abfertigungsflächen gestoppt. Da sich weder Mitarbeiter noch Passagiere dort aufhalten dürfen, verzögert sich die gesamte Flugzeugabfertigung. Es darf kein Gepäck entladen und keine Maschine abgefertigt werden.

Betrieb rasch wieder hochgefahren

Nach rund 20 bis 30 Minuten Betriebseinschränkungen zog die Gewitterzelle weiter und der Betrieb konnte wieder vollständig aufgenommen werden. Auch die festsitzenden Reisenden aus Zadar durften das Flugzeug schließlich verlassen.

Überschwemmungen im Stadtgebiet

Das Unwetter brachte heftigen Niederschlag, Hagel, Blitz und Donner, was zu einer roten Unwetterwarnung führte. Laut dem Wetterdienst "uwz" ging eine regelrechte "Wasserbombe" über der Stadt nieder, mit Regenmengen von oft 30 bis 40 Litern pro Quadratmeter. In Döbling fielen sogar 48 Liter pro Quadratmeter, wodurch Unterführungen in der Mooslackengasse und der Gunoldstraße geflutet wurden. Am Schwarzenbergplatz fielen zudem die Ampeln aus.