Flut-Alarm

Wasser bricht in Wiener Albertina ein - Werke entfernt

Albertina
© APA/GEORG HOCHMUTH
Detektoren am Dach schlugen rechtzeitig an. Zehn Bilder wurden in Sicherheit gebracht und vorübergehend entfernt.
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Mit Wasser hat die Albertina ja schon leidvolle Erfahrung - so war der Tiefenspeicher im Jahr 2009 betroffen. Der heutige durch den Starkregen in Wien verursachte Wassereintritt hat aber, anscheinend auch durch Maßnahmen, die seither ergriffen wurden, zu keinen Schäden an Kunstwerken geführt. Man sei durch entsprechende Detektoren rechtzeitig auf ein Leck aufmerksam geworden und habe rund zehn Bilder aus der Propter Homines Halle entfernt, hieß gegenüber der APA.

Im betroffenen Eingangsbereich sind laut den Angaben eines Sprechers vor allem Werke von Albertina-Mitbegründerin Marie Christine abgehängt worden. Voraussichtlich am Samstag werden sie an diesen Platz zurückkehren. Es sei rechtzeitig reagiert worden und keinerlei Schaden entstanden, wurde betont.

Seit 2009, als es zu einem Wassereinbruch in den Tiefenspeicher kam, habe man zahlreiche Maßnahmen gesetzt, unter anderem gebe es mehr Türen für einen schnelleren Zugang und ein Wasserabführsystem in den Mauern und Regalen. Ausschlaggebend dürften aktuell aber Detektoren am Dach gewesen sein, die rechtzeitig auf einen Wassereintritt hingewiesen haben. Nichtsdestotrotz würden die bestehenden Maßnahmen erneut evaluiert.

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