Influencer schockt
Haar-OP mit heftigen Nebenwirkungen
Nach einer Haartransplantation erlebte Fitness-Influencer Max Jacobasch eine heftige Nebenwirkung: Sein Gesicht schwoll so massiv an, dass seine Augen nur noch winzige Schlitze bildeten und er kaum wiederzuerkennen war. "Es fühlt sich an, als hätte mich eine Biene ins Gesicht gestochen", beschrieb er das Gefühl auf Instagram.
Ursache und Nachsorge-Fehler
Solche Reaktionen sind nach dem Eingriff keine Seltenheit: Lokales Betäubungsmittel aus der Kopfhaut wandert in den Tagen nach der Operation nach unten und sammelt sich in Stirn, Lidern sowie Wangen. Auch Blutergüsse, Taubheitsgefühle, Spannungen und Schmerzen sind möglich.
Um dem vorzubeugen, empfehlen Ärzte abschwellende Medikamente und ein eng anliegendes Stirnband. Laut "RTL" gab Jacobasch jedoch zu, diese Tipps unterschätzt, das Stirnband nicht getragen und die Medikamenteneinnahme vernachlässigt zu haben.
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Inzwischen ist sein Gesicht wieder erschlankt. Ein volleres Haarergebnis ist jedoch noch nicht sichtbar, da neue Haare aus den verpflanzten Wurzeln erst nach etwa vier Monaten sprießen.
Die Methoden im Überblick
Welches Verfahren Jacobasch nutzte, blieb offen. Grundsätzlich stehen zwei Methoden zur Auswahl, die bei lokaler Betäubung bis zu zehn Stunden dauern und ab rund 5.000 Euro kosten (Schwellungen können bei beiden auftreten):
- Streifenmethode: Ein ein Zentimeter breiter Hautstreifen am Hinterkopf wird entnommen, zerteilt und am Vorderkopf eingesetzt.
- Einzelhaar-Methode: Mithilfe einer Hohlnadel werden Gruppen von bis zu drei Haaren entnommen.