WM-Kritik
Hasenhüttl: Alaba und Arnautovic waren "nicht die beste Wahl"
Mehr als zwei Monate nach dem durchwachsenen WM-Auftritt Österreichs hinterfragt Ralph Hasenhüttl die Rolle der Routiniers David Alaba und Marko Arnautovic.
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"Gewisse Charaktere wurden bei der WM auch hofiert und die sind jetzt nicht mehr da. Spieler wie Alaba und Arnautovic haben viel geleistet und die WM war der Höhepunkt ihrer Karriere. Deswegen mussten die auch spielen, obwohl es wahrscheinlich nicht die beste Wahl war", sagte Hasenhüttl bei "Sport & Talk aus dem Hangar-7" auf ServusTV.
“Gewisse Charaktere wurden bei der WM auch hofiert und die sind jetzt nicht mehr da. Spieler wie Alaba und Arnautovic haben viel geleistet und die WM war der Höhepunkt ihrer Karriere. Deswegen mussten die auch spielen, obwohl es wahrscheinlich nicht die beste Wahl war.”
Ralph Hasenhüttl
Österreich hatte bei der Weltmeisterschaft große Schwierigkeiten und überzeugte laut Hasenhüttl in keinem der Spiele. Nur knapp schaffte das ÖFB-Team den Aufstieg aus der Gruppenphase. Im Sechzehntelfinale war gegen Spanien, das später den WM-Titel holte, Endstation.
Dass die Mannschaft anschließend einen erfolgreichen Neustart hinlegte, bewertet Hasenhüttl positiv. Die beiden Siege gegen Israel und Kosovo zum Auftakt der Nations League seien zwar "eine Pflichtaufgabe" gewesen. Gleichzeitig sei es "nicht so selbstverständlich", nach einer enttäuschenden WM unmittelbar wieder erfolgreich zu starten.
“Ich finde es sehr schwer, einem Ralf Rangnick einen Sportdirektor zur Seite zu stellen. Wer Ralf kennt und weiß, dass er etwas bewegen möchte, der weiß auch: Dann geht er nicht zu jemandem und sagt, dass er dort anrufen soll, sondern greift selbst zum Hörer und macht das.”
Ralph Hasenhüttl
Hasenhüttl sieht Rangnick als Entscheider
Auch die Suche nach einem neuen ÖFB-Sportdirektor kommentierte der 59-Jährige. Eine zusätzliche Führungsebene neben Teamchef Ralf Rangnick hält er für schwierig. "Es muss jemand Ralf Rangnick zuarbeiten, aber er muss immer der Entscheider sein", erklärte Hasenhüttl. Rangnick müsse letztlich selbst die Richtung vorgeben und Entscheidungen treffen.