Neue Details

Haus gesprengt: Wiener (93) soll Gasleitung manipuliert haben

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Die Polizei hat neue Details zur Explosion in Wien-Floridsdorf veröffentlicht. Die Beamten gehen von manipulierten Gasleitungen aus. Der 93-jährige Verdächtige wird im Spital behandelt.
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Ein 93-jähriger Bewohner eines Einfamilienhauses in Wien-Floridsdorf steht im Verdacht, in der Nacht auf heute, Sonntag, durch eine mutwillig herbeigeführte Gasexplosion sein Wohnhaus vollständig zerstört zu haben. Durch die Explosion wurden auch angrenzende Einfamilienhäuser teilweise schwer beschädigt. Neun Personen wurden verletzt, drei Menschen - darunter der Verdächtige - mussten hospitalisiert werden. Der 93-Jährige hat schwere Verletzungen erlitten.

Gegen den Pensionisten wird nun wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung ermittelt. Die Polizei teilt mit: "Im Zuge des Einsatzes haben sich Erkenntnisse ergeben, dass in diesem Einfamilienhaus mutmaßlich Manipulationen an Gasleitungen vorgenommen wurden."

© Berufsrettung Wien
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Einvernahme steht noch an

Eine kriminalpolizeiliche Einvernahme des Mannes kann derzeit aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes nicht durchgeführt werden und soll in den kommenden Tagen nachgeholt werden. Für den Pensionisten gilt die Unschuldsvermutung.

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Hintergrund noch unbekannt

Der genaue Hintergrund für die Tat ist noch nicht bekannt. Es könnte allerdings eine zivilrechtliche Auseinandersetzung rund um das Wohnobjekt gegeben haben.

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Dies wollte ein Sprecher der Polizei gegenüber der APA aber nicht bestätigen. Er verwies vielmehr auf die geplante Einvernahme des 93-Jährigen. Wann diese stattfinden kann, war allerdings ungewiss, da der Mann am Sonntag noch intensivmedizinisch betreut wurde.