Macht Sie sich bereit für eine magische Nacht! Genau in der kommenden Nacht fliegen die Orioniden über Österreich und bringen bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde.
DAS steckt hinter dem Phänomen
Es handelt sich um die Trümmerteile des legendären "Halleyschen Kometen". Wenn diese Staubkörner, die der Komet auf seiner Bahn hinterlässt, mit der Wahnsinnsgeschwindigkeit von 66 Kilometern pro Sekunde in unserer Atmosphäre verglühen, flammen sie als wunderschöne Sternschnuppen auf und ziehen oft lange, hell leuchtende Schweife hinter sich her.
Der Name kommt daher, weil die Sternschnuppen scheinbar direkt aus dem weltbekannten Sternbild Orion (dem „Jäger“) herausschießen. Das Ganze ist allerdings eine optische Täuschung, denn der wahre Verursacher ist, wie gesagt der "Halleysche Komet".
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Wann sie am besten zu sehen sind
Ungetrübt bleibt der Genuss aber nicht – am Abend stört uns erst einmal noch der helle Mond. Doch ab ca. 2:45 Uhr früh geht der Mond unter. Dann wird es stockfinster – perfekt, um selbst die schwächsten Lichtblitze zu erwischen – für alle die noch wach sind.
Bei den 20 Sternschnuppen pro Tag handelt es sich um das Maximum unter perfekten Bedingungen. Dazu ist ein dunkler Himmel und perfekte Sicht nötig. In dichter besiedelten Gebieten dürfte die Zahl der sichtbaren Himmelskörper deutlich niedriger ausfallen .