WM-Ehre
HTL Wr. Neustadt: So sehen Robotik-Sieger aus
Die VEX AI World Championship ist kein gewöhnlicher Robotik-Bewerb: Null manuelle Steuerung, null Fernbedienung. Sämtliche Entscheidungen treffen die Maschinen selbst – befeuert von Algorithmen, die Kameras, Sensoren, Bildverarbeitung und KI zu einem System verknüpfen. Im diesjährigen Game-Modus „Push Back" traten je zwei vollautonome Roboter pro Team gegeneinander an. Punktemaximierung durch intelligente Navigation und Multi-Agenten-Koordination.
Das Team
Stefan Bleier, Martin Lindner, Valentin Lindorfer, Sebastian Munkhbat und Nico Stolz vertraten Österreich bei der WM vom 12. bis 14. Juni an der UC Berkeley. Die Quali hatten sie bereits im Jänner bei einem internationalen Bewerb in Berlin gelockt.
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Debuggen unter Druck
Knappe Hardware-Ressourcen, technische Rückschläge mitten im Wettkampf – das Team musste improvisieren und on-the-fly kreative Lösungen patchen. Genau dafür gab es den Sonderpreis. Dazu Teamleiter Michael Stifter: „Es zeigt sich, dass Erfolg nicht ausschließlich durch Ergebnisse definiert wird." Und Martin Lindner ergänzt: „Zu sehen, was andere Teams entwickeln und wie viel Leidenschaft alle in ihre Projekte stecken, war eine unglaubliche Erfahrung."