Das Ende droht

ICE steht in Startlöchern – aber ohne dem VSV?

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Am Freitage startet die ICE Hockey League in die Saison 2026/27, das aber vielleicht ohne den sechsfachen Meister VSV.
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1981, 1992, 1993, 1999, 2002 und 2006 wurde der EC VSV bislang Meister in Österreichs höchster Eishockey-Liga. Es droht kein einziger mehr dazuzukommen.

Während sich die restliche Liga darauf vorbereitet, wer den amtierenden Meister Graz 99ers vom Thron stoßen kann, wissen die Villacher noch nicht einmal, ob und wie sie ihren Auftakt bei den Pioneers Vorarlberg (Fr., 19.30 Uhr) bestreiten.

Dem Verein fehlen dem Vernehmen nach zwischen 500.000 und 700.000 Euro, um die kommende Saison finanziell abzusichern. "Wir kämpfen Tag und Nacht um den Fortbestand des VSV", war der Kommentar von VSV-Obmann Manfred Herzog.

Auch Austro-Milliardär involviert?

Geschäftsführer Martin Winkler verließ das sinkende Schiff fluchtartig, ein Ersatz muss dringend her. Aufgrund der finanziell prekären Lage natürlich nicht einfach.

Gemeinsam mit Herzog arbeitete sich vor allem Alfred Winkler durch die Finanzen, der ehemalige VSV-Magistratsdirektor stellte auch eine Krisensitzung auf die Beine. Am Dienstag wird sich im Rathaus der Stadt getroffen.

Ligamanager Christian Feichtinger, der den Verein unbedingt in der ICE halten möchte, und Liga-Vizepräsident Erich Falkensteiner sind ebenso dabei wie VSV-Vertreter und jene der Stadt Villach.

Hans-Peter Haselsteiner, einer der reichsten Österreicher, wird rund um das Treffen gemunkelt, aber nie bestätigt.

Spielergewerkschaft ist eingeschaltet

Gleichzeitig richteten sich die Spieler bereits an die Gewerkschaft, während nur in reduzierter Form trainiert wurde. Sollte es den Verein bald nicht mehr geben, bräuchten sie alle neue Klubs.

Es liegt also eine dunkle Wolke über der ICE. Spätestens zum Saisonstart am Freitag wissen Eishockey-Fans mehr.