In der Schweiz
Iraner stoppen Friedensverhandlungen
Nach neuen Drohungen von US-Präsident Trump hat die iranische Delegation den Verhandlungsort auf dem Bürgenstock in der Schweiz verlassen. Das behaupten iranische Staatsmedien.
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Laut "Bild"-Bericht seien die Mullah-Verhandler ins Hotel zurückgekehrt. Aber sie hätten die Verhandlungen zunächst nicht wieder aufgenommen. Droht den aktuellen Gesprächen ein vorzeitiges Ende, noch bevor konkrete Ergebnisse erzielt werden konnten? Die Verhandlungen befinden sich derzeit in einem Schwebezustand.
Abzug der iranischen Delegation
Der Grund für den plötzlichen Abzug liegt laut den Berichten aus Teheran an einer Einmischung aus Washington. US-Präsident Trump habe von der Seitenlinie aus eingegriffen. Er soll neue Drohungen gegen das Iran-Regime ausgesprochen haben, was die Mullah-Vertreter offenbar zur Unterbrechung der Gespräche bewegte.
So drohte Trump via Social Media
Trump hatte den Iran gewarnt die Terrorgruppe Hisbollah im Libanon zur Störung der Waffenruhe zu animieren. Er schrieb via "Truth Social": "Der Iran muss seine hochbezahlten Stellvertreter im Libanon umgehend davon abhalten, Unruhe zu stiften. Sollte dies nicht geschehen, werden wir den Iran erneut hart treffen – genau wie letzte Woche, nur noch härter!!!"
Eklat um Gipfel-Foto
Laut iranischer Nachrichtenagentur Tasnim wollten die US-Vertreter bei den Verhandlungen in der Schweiz ein gemeinsames Foto mit den Iran-Verhandlern. Die Iraner lehnten ein gemeinsames Foto offenbar ab.
Die staatlichen Medien des Irans lieferten zunächst keine weiteren Details über das genaue Vorgehen oder mögliche Bedingungen für eine Rückkehr an den Verhandlungstisch.