Nächster Auto-Riese

Tausende BMW-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

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Beim deutschen Autobauer BMW wächst die Sorge um die Zukunft.
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Der Konzern hat seine Gewinnprognose für 2026 deutlich gesenkt. Gleichzeitig könnte nun auch ein Stellenabbau bevorstehen.

BMW kappt Prognose

BMW erwartet für 2026 einen Rückgang des Vorsteuergewinns von mindestens zehn Prozent. Auch bei den Auslieferungen rechnet der Konzern mit einem Minus.

Als Hauptgründe nennt BMW die schwache Entwicklung auf dem wichtigen chinesischen Markt sowie Belastungen durch die angespannte Lage im Nahen Osten.

Konzern kündigt Umbau an

Karl Nehammer und BMW Boss Milan Nedeljković im April 2023 © Getty Images

Für zusätzliche Unruhe sorgt eine Passage in der Gewinnwarnung. BMW spricht von weiteren "Struktur- und Effizienzmaßnahmen", die zunächst Kosten verursachen, langfristig aber Einsparungen bringen sollen.

Experten sehen darin ein typisches Zeichen für einen größeren Konzernumbau.

Tausende Stellen könnten betroffen sein

Bereits Anfang des Jahres hatte BMW einen leichten Rückgang der Beschäftigtenzahl für 2026 angekündigt. Laut Geschäftsbericht könnte das einem Minus von ein bis fünf Prozent entsprechen. Bei weltweit knapp 155.000 Beschäftigten wären damit mehrere Tausend Arbeitsplätze betroffen.

BMW verweist jedoch auf bestehende Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung und betont, Strukturen und Kapazitäten laufend zu überprüfen und anzupassen.

Welche konkreten Folgen die angekündigten Maßnahmen für die Belegschaft haben werden, ist derzeit noch offen. Klar ist aber: Nach der Gewinnwarnung wächst die Unsicherheit bei vielen BMW-Mitarbeitern.