Nach zwei Niederlagen zum Auftakt der ersten Champions-League-Saison der Klubgeschichte wartet mit Sporting Lissabon am Mittwoch (21 Uhr/live Canal+ & im OE24-Live-Ticker) gleich die nächste Mammutaufgabe.
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In Lissabon soll der erste Punktgewinn erfolgen und ein Blick in die jüngste Vergangenheit lässt Hoffnung aufkeimen.
Nach drei Duellen ging es dann bergauf
Wir schreiben das Jahr 2019, die letzten Duelle zwischen Sporting und dem LASK sind exakt 50 Jahre her. Im Messestädtepokal holten die Linzer damals im Heimspiel ein 2:2, nachdem das Duell in Portugal mit 0:4 verloren ging.
Und auch diesmal war auswärts mit 1:2 nichts zu holen. Doch am 12. Dezember sollte es endlich anders werden.
Das Team, betreut von Valérien Ismaël, empfing Sporting in der Gruppe D der Europa League. Nach 23 Minuten der erste Torschrei: Peter Michorl bediente Kapitän Gernot Trauner, der zum 1:0 (23.) einschob.
Auf eine Rote Karte von Torhüter Renan Ribeiro folgte das 2:0 per Elfmeter durch João Klauss (38.). Marko Raguz setzte den 3:0-Schlusspunkt (90.+3).
LASK gewinnt am Weg zum Gruppensieg
Es war einer der größten Erfolge der Klubgeschichte. Was damals noch keiner ahnte: Nur ein Jahr später sollte man Sporting erneut vorführen, diesmal aber sogar auswärts.
Im Estádio José Alvalade war es wieder Trauner, der per Kopf zur Führung traf (14.). Beim Ausgleich durch Tiago Tomás (42.) wurde aber ebenso wenig gejubelt wie zuvor, Fans waren aufgrund von Covid-19 in der Quali zur Europa League nicht zugelassen.
Erneut Raguz (58.), Michorl (65.) im Anschluss an eine Rote für Sporting sowie Andreas Gruber (68.) besiegelten das 4:1. Sporting hat gegen die Linzer also definitiv etwas gutzumachen.
Linzer brauchen jetzt Statement-Sieg
Die Vergangenheit macht aber mehr Hoffnung als die Gegenwart. Während Didi Kühbauers Mannen ohne Punkt sind, konnte sein Gegenüber Rui Borges bislang beide Partien (3:1 vs. Galatasaray & 2:0 in Lens) gewinnen. Auch in der Liga sind sie ungeschlagen, hatten nun sogar spielfrei.
"Wir müssen aus diesen Spielen lernen", meinte Kühbauer nach dem 3:6 gegen Liverpool. Nun ist direkt die Zeit dafür gekommen.