Vor dem Oberösterreich-Derby gegen Ried verabschiedete der LASK Freitagabend im Linzer Stadion Sasa Kalajdzic. Ohne der 29-jährigen Leihgabe von Wolverhampton hätte der LASK nicht das Double gewonnen.
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Besser als die Verabschiedung wäre die fixe Verpflichtung des Teamstürmers vor den Play-off-Duellen um die Champions League gegen Celtic Glasgow, die auch im Interesse von Ralf Rangnick wäre.
Wolverhampton setzt auf Mexikos WM-Held
Der Schütze des legendären Kopftors zum 3:3 gegen Algerien, durch das Österreich die WM-Gruppenphase überstand, kehrte zu den in die Championship, die zweite Liga abgestiegenen "Wolves" zurück, steht dort jedoch auf der Transferliste. Weil der neue Trainer, der 46-jährige Portugiese Cesar Peixoto, nur mit einer Spitze spielen lässt und die Position fix an den 35-jährigen Mexikaner Raul Jimenez – ebenfalls ein WM-Held – vergeben ist.
Daher darf Kalajdzic ebenso wie der Ex-Salzburg-Legionär aus Südkorea, Hee Chan Hwang gehen. Da der Kalajdzic-Vertrag nur bis 2027 läuft, dürfte die Ablöse für die Linzer finanzierbar sein. Auch wenn sie zwischen drei und vier Millionen liegen sollte. Es gibt aber andere Knackpunkte.
Finanzielle Abstriche sind notwendig
Vielleicht den Wunsch von Kalajdzic, in einer besseren Liga als der österreichischen zu spielen. Sicher aber sein Gehalt. Das soll laut Insidern bei 4,7 Millionen Euro pro Saison liegen. Nur zum Vergleich: Salzburgs neuer Torjäger Haris Tabakovic bekommt 2,5 Millionen. Kalajdzic weiß, dass er finanzielle Abstriche machen muss. Aber wie viele? Jetzt hat er einen neuen Berater mit großem Netzwerk: Alen Augustincic, dessen Agentur "Soccertalk" den Sitz in Oberursel bei Frankfurt hat.
Auf ihn vertrauen unter anderem Adi Hütter und Dortmund-Trainer Niko Kovac, Leverkusen-Torjäger Patrick Schick, der Ex-Salzburger Luka Sucic, der bei Real Sociedad spielt. Augustincic hatte bei Hütters Wechsel ins Fürstentum zu AS Monaco und bei der Rückkehr nach Frankfurt seine Hände im Spiel. Hütter und Kalajdzic kann aber nicht zum Thema werden. Als Frankfurt-Spieler erlitt Kalajdzic vor zwei Jahren den dritten Kreuzbandriss seiner Karriere.