Gegen Sporrer

Kanzler zu Haft: "Gibt keine Massen-Entlassung"

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Der Vorschlag von Justizministerin Sporrer sorgt für Wirbel: Sie will rund 500 Häftlinge auf einmal freilassen, um die überfüllten Justizanstalten zu entlasten. Der Kanzler meldet sich aus den USA dazu.
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Der Vorschlag sorgt für Wirbel und koalitionäre Verstimmungen: Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) will rund 500 Häftlinge auf einmal freilassen, um die überfüllten Justizanstalten zu entlasten. Der Koalitionspartner ÖVP stieg bereits auf die Bremse.

Stocker: "Keine Massenfreilassungen"

Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) sagt zum Vorstoß von Justizministerin Sporrer, 500 Häftlinge zu entlassen: "Es wird keine Massenfreilassungen geben. Wenn wir per Sondergesetz hunderte Straftäter freilassen, würde das das Vertrauen in den Rechtsstaat zurecht massiv beschädigen."

Der Kanzler besteht auf folgendes: "Wir forcieren das Modell der Haft in der Heimat - straffällige Ausländer sollen ihre Haft verstärkt in ihren Herkunftsländern absitzen müssen. Nulltoleranz gegenüber Menschen, die andere gefährden." Es brauche andere Maßnahmen, um die Effizienz in den Strafanstalten zu erhöhen.