Mega-Rechenzentren

Wie Gehirn: DAS ist Bezos neuer KI-Computer

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Künstliche Intelligenz verschlingt immer mehr Energie. Während Rechenzentren weltweit ausgebaut werden, suchen Forscher und Tech-Konzerne nach neuen Lösungen.
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Mit dem rasanten Boom von Künstlicher Intelligenz steigt auch der Energiebedarf. Moderne KI-Systeme benötigen enorme Rechenleistung, die in riesigen Rechenzentren erbracht wird.

Experten warnen bereits davor, dass der Stromverbrauch von KI-Anwendungen in den kommenden Jahren deutlich zunehmen könnte.

Inspiration aus der Natur

Eine mögliche Lösung sehen Forscher ausgerechnet im menschlichen Gehirn. Denn obwohl das Gehirn Milliarden von Nervenzellen verarbeitet und komplexe Aufgaben löst, benötigt es dafür vergleichsweise wenig Energie. Genau dieses Prinzip wollen Wissenschaftler auf neue Computertechnologien übertragen.

Bezos investiert in neue Technik

Lauren Sánchez Bezos und Jeff Bezos. © Kevin Mazur/Getty Images for The

Auch Jeff Bezos unterstützt entsprechende Entwicklungen. Sein Interesse gilt sogenannten neuromorphen Computersystemen. Diese orientieren sich am Aufbau und der Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Satte 50 Millionen hat er bereits investiert.

Das Ziel: Computer und KI-Systeme sollen künftig deutlich effizienter arbeiten und dabei wesentlich weniger Strom verbrauchen.

Gehirn als Vorbild

Im Gegensatz zu herkömmlichen Computern arbeiten neuromorphe Systeme nicht streng Schritt für Schritt. Stattdessen verarbeiten sie Informationen ähnlich wie Nervenzellen im Gehirn – flexibel und energieeffizient.

Forscher hoffen, dadurch die Leistungsfähigkeit von KI weiter steigern zu können, ohne dass der Energieverbrauch im gleichen Ausmaß wächst.

Wettlauf um die Zukunft der KI

Weltweit investieren Unternehmen und Forschungseinrichtungen Milliardenbeträge in neue Chip-Technologien. Wer eine Lösung für den steigenden Energiebedarf findet, könnte einen entscheidenden Vorteil im KI-Wettbewerb erhalten.