Über 40 Spieler?

Klopp könnte Mega-Kader für Nations League nominieren

© IMAGO/Sportfoto Rudel
Am Donnerstag gibt Jürgen Klopp seinen ersten Kader als Teamchef der deutschen Nationalmannschaft bekannt. Dabei zieht der 59-Jährige offenbar einen größeren Kader als üblich in Erwägung.
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Am 24. September bestreitet die deutsche Fußballnationalmannschaft ihr erstes Spiel mit Jürgen Klopp an der Seitenlinie. Gegner ist die Niederlande. Der Kader für dieses und die folgenden drei Spiele in der Nations League soll am Donnerstag bekannt gegeben werden.

Im Kader dürfte der neue Coach jedoch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Die erste ungewöhnliche Entscheidung könnte es laut verschiedenen Medienberichten bereits bei der Anzahl der nominierten Spieler geben.

Denn erstmals werden in einer Länderspielpause vier Spiele der Nations League ausgetragen. Für jedes dieser Spiele darf ein eigener 23-Mann-Kader nominiert werden. Im Sinne der Belastungssteuerung könnte Klopp daher die ersten beiden Spiele mit demselben Personal bestreiten, ehe für die dritte und vierte Partie neue Spieler dazustoßen und bereits eingesetzte Akteure ersetzen.

Ter Stegen wird neue Nummer 1

Auch beim Personal selbst dürfte Klopp die ersten wichtigen Entscheidungen bereits getroffen haben. So scheint die lange offene Torwartfrage beim DFB geklärt zu sein: Manuel Neuer dürfte keine Rolle mehr spielen. Stattdessen soll Klopp Marc-André ter Stegen als deutsche Nummer eins nominieren. Das berichten der "kicker" und die "Bild" übereinstimmend.

Ter Stegen als Deutsche Nummer 1 nominiert © IMAGO/ANP

Dafür wird der Bundestrainer offenbar gänzlich auf Oliver Baumann verzichten. Baumann galt vor der WM lange als Kandidat für den Stammplatz im deutschen Tor, musste sich letztlich jedoch hinter Neuer anstellen. Seine Zeit in der DFB-Elf könnte mit einer Nichtnominierung für die kommenden Länderspiele nun beendet sein.

Überraschungen in der Offensive

Zudem dürfte Klopp für einige Neunominierungen sorgen. Während eine Nominierung von Köln-Jungstar Said El Mala als nahezu sicher gilt, dürfen sich auch Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt, Felix Keidel von Elversberg und Philipp Treu von Freiburg Hoffnungen auf ihr Debüt in der Nationalmannschaft machen.

Den zahlreichen neuen Gesichtern und Rückkehrern in der Offensive könnte dabei ein bekannter Name zum Opfer fallen. Wie "Sky" berichtet, gehört Deniz Undav nicht zum deutschen Kader.

Demnach soll der Stuttgarter bereits in einem persönlichen Gespräch von Jürgen Klopp über die Entscheidung informiert worden sein. Undav gehörte noch dem WM-Kader an und erzielte beim Turnier drei Treffer. Zudem bereitete er zwei weitere Tore vor.