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Knalleffekt: Argentiniern droht WM-Sperre

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Argentinien droht nach der Fußball-WM 2026 ein juristisches Nachspiel.
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Der Weltverband FIFA hat mehrere Disziplinarverfahren gegen den argentinischen Verband eingeleitet. Im Mittelpunkt stehen Vorfälle nach dem Halbfinale gegen England sowie tumultartige Szenen nach der Finalniederlage gegen Spanien. Im schlimmsten Fall könnten einzelne Spieler sogar für den Beginn der WM 2030 gesperrt werden.

Besonders brisant ist ein Vorfall nach dem 2:1-Erfolg über England. Mehrere argentinische Spieler präsentierten ein Banner mit der Aufschrift "Las Malvinas son Argentinas" („Die Falklandinseln gehören zu Argentinien“). Die Botschaft bezieht sich auf den jahrzehntelangen Streit zwischen Argentinien und Großbritannien um die Falklandinseln und gilt als politisch äußerst sensibel. Die FIFA verbietet politische Botschaften bei ihren Wettbewerben. Bereits 2014 war Argentinien wegen eines ähnlichen Banners mit einer Geldstrafe belegt worden.

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Sperre für Endrunde 2030?

Zusätzlich untersucht der Weltverband die hitzigen Auseinandersetzungen nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien. Dabei stehen unter anderem Leandro Paredes, Nahuel Molina und Teammanager Roberto Ayala im Fokus. Geprüft werden mögliche Verstöße wegen unsportlichen Verhaltens, körperlicher Übergriffe und unangemessener Gesten.

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Highlights: England vs. Argentinien


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Sollte die FIFA Sperren verhängen, könnten diese für Argentinien besonders ungünstig ausfallen. Da das Land als Mitgastgeber der WM 2030 automatisch für das Turnier qualifiziert ist, stehen bis dahin keine Qualifikationsspiele an, in denen Sperren abgesessen werden könnten. Mögliche Strafen würden daher voraussichtlich erst beim WM-Auftakt 2030 wirksam werden.