Es stand 2:1 für Sturm, der LASK drückte seit Minuten auf den Ausgleich, die letzten Minuten brachen an und die Stimmung war am Höhepunkt. Und dann war es plötzlich dunkel.
Zumindest für alle, die vor einem Bildschirm saßen. Ein angeblicher Stromausfall vor Ort würgte das TV-Bild von Sky ab, die für die letzten Minuten des Spiels in einen langen Eigenwerbungsblock schalteten.
VAR-Ausfall für Kalajdzic "peinlich"
Doch auch der Videoschiedsrichter hatte plötzlich kein Bild mehr. Blöderweise genau in einer Phase, als es gleich zwei Elfmeter-Situationen zu diskutieren gab.
Bei einem möglichen Foul an Florian Flecker reklamierten die Linzer Elfmeter. "Für mich ist das eine ganz klare Verhinderung einer Torchance, es müsste einen Elfmeter geben", war das Fazit von Sasa Kalajdzic.
Der VAR konnte die Situation aber nicht überprüfen. "Peinlich" nannte es der LASK-Angreifer, sein Trainer war einsichtiger: "Was soll er tun, wenn keine Bilder da sind?"
LASK hadert mit eigener Leistung
Zumindest sah Kühbauer die Schuld nicht beim VAR, kritisierte aber, wie es in einem Spitzenspiel überhaupt so weit kommen kann.
Am Ende versemmelte auch noch Otar Kiteishvili einen Elfmeter für Sturm, auch hier gab es keine Bilder.
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Trotz alledem war der Ärger beim amtierenden Meister noch mehr auf die eigene Leistung bezogen. Die Chancen wurden nicht gemacht, dem Gegner Tore zu leicht gemacht. "Wir sind mehr an uns gescheitert, haben viele leichte Fehler gemacht", so der LASK-Coach.