Jahrzehntelang suchte der wissenschaftliche Leiter des "Loch Ness Project" im trüben schottischen See nach der Riesenechse.
So trickst uns der See aus
Er scannte das Wasser mit High-Tech-Sonaren, setzte Unterwasserkameras ein und analysierte jede noch so kleine Welle. Jetzt das ernüchternde Urteil des Kult-Forschers: Alles nur Einbildung und Massen-Hysterie. Das berichten Medien in Bezug auf Shines Interview mit der schottischen Zeitung "The Press and Journal".
1973 zog der Engländer in die schottischen Highlands. Shine war fasziniert von den Geschichten über die mächtige Seeschlange und gründete das "Loch Ness Project".
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Das trübe Fazit seiner jahrelangen Forschungen: Laut Shine stecken hinter den meisten "Sichtungen" in Wahrheit riesige Aale, schwimmende Robben oder schlichtweg treibendes Holz. "Viele Sichtungen werden durch Schiffswellen verursacht", so Shine.
Das offizielle "Nessie-Register" verzeichnet bislang 1165 Sichtungen. Das eiskalte Wasser und die steilen Ufer des Sees erzeugen physikalische Welleneffekte, die für das menschliche Auge wie ein auftauchender Monster-Buckel aussehen. Fotos, wo das Monster angeblich deutlich zu sehen sein soll, seien laut Shine "Alle Fälschungen".