In Vermögensrankings ändert sich meistens nur wenig, zumal in Österreich, wo seit Jahrzehnten erfolgreiche Unternehmerfamilien dominieren, berichtet der aktuelle trend. Doch dann gibt es heuer im Ranking trotzdem Überraschungen. Denn der KI-Boom hat jetzt etliche bemerkenswerte Verschiebungen ausgelöst!
Ex-Kanzler Sebastian Kurz prominenter Neuzugang
Aus der Politik hat sich Sebastian Kurz nach einigen öffentlichen Eklats – vorerst – zurückgezogen. Dafür hat der Hype um künstliche Intelligenz den einstigen Politstar im Rekordtempo zum Tech-Multimillionär gemacht. Ende 2022 gründete der Ex-Kanzler mit dem israelischen Geschäftsmann Shalev Hulio die KI-Cybersicherheitsfirma für kritische Infrastruktur "Dream". Jetzt ist die Firma mehr als 2,6 Milliarden Euro wert, der 15%-Anteil von Kurz rund eine halbe Milliarde (Platz 86).
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Spitzenplätze bleiben wie gewohnt
An der Spitze steht weiterhin Red-Bull-Erbe Mark Mateschitz mit 37,5 Milliarden Euro. Gefolgt von der Porsche & Piech-Dynastie mit 31 Milliarden. Auf Platz 3 bleibt Immo-Tycoon Georg Stumpf (7,8 Milliarden). Er hat jüngst das Benko-Projekt Lamarr auf der Mariahilfer Straße gekauft, will statt eines Kaufhauses eine gemischte Nutzung mit exklusiven Wohnungen und einem Hotel errichten.
Formel-1-Player Toto Wolff hat Vermögen verdoppelt
Johann Graf von Novomatic konnte sein Vermögen vergrößern, hält bei 7,2 Milliarden. Die Mitglieder der Wlaschek-Familie, Erben des Billa-Gründers Karl Wlaschek, vereinen 4,9 Milliarden Euro auf sich (Platz 5).
Toto Wolff, der Miteigentümer des F1-Rennstalls Mercedes, ist mittlerweile schon doppelter Milliardär (Platz 22) mit mehr als 2,1 Milliarden Euro.
Hannes Bardach, dem 68% am KI-Ausstatter Frequentis gehören, ist mit 750 Millionen Euro Vermögen auf Platz 65.
Mit AT&S zum Euro-Milliardär
Stark zugelegt hat auch AT&S-Miteigentümer Willibald Dörflinger (Platz 31), der 1994 gemeinsam mit Hannes Androsch die Tech-Firma um 90 Millionen Schilling kaufte. Der KI-Hype machte aus ihm einen Euro-Milliardär. Ihm gehören 18% an AT&S, sein Vermögen beträgt 1,5 Milliarden Euro.
OpenClaw-Erfinder casht neunstelliges Gehalt
Der oberösterreichische Software-Entwickler Peter Steinberger wird seit seinem KI-Agenten OpenClaw als Genie gefeiert. Bei OpenAI soll der 40-Jährige jetzt mindestens 200 Millionen Euro im Jahr verdienen. Eine Einordnung sei erst im nächsten Ranking möglich, schreibt der trend.