Argentinien-Kritik

Laporte vor WM-Finale: "Argentinien lässt oft Bein stehen"

© APA/AFP/PAUL ELLIS
Vor dem WM-Finale am Sonntag zwischen Spanien und Titelverteidiger Argentinien hat der spanische Verteidiger Aymeric Laporte Bedenken wegen einer möglichen aggressiven Spielweise der Südamerikaner geäußert.
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Gegenüber der Zeitung "Marca" erklärte er, dass er sich grundsätzlich keine Sorgen mache, solange der Schiedsrichter seinen Job erledige.

Laporte fordert Fairness

Er kritisiert: "Es stimmt, dass wir in den letzten Spielen Dinge gesehen haben, die uns sehr überrascht haben, Aktionen, die unbestraft geblieben sind. Vor allem bei Argentinien, einer Mannschaft, die oft mal ein Bein stehen lässt."

Laporte betonte, dass solche Härten im Fußball nicht toleriert werden dürften, da sie das Spiel destabilisieren. Er forderte die Unparteiischen zum konsequenten Durchgreifen auf: "Es muss jemanden geben, der diese Aktionen kontrolliert und sicherstellt, dass wir ein Fußballspiel spielen und nicht etwas anderes." Gleichzeitig hob er hervor, dass die Spanier bisher sehr fair aufgetreten seien.

Argentinien stand ohnehin zuletzt häufiger in der Kritik, von Schiedsrichterentscheidungen profitiert zu haben. Argentiniens Kapitän Lionel Messi wies diese Vorwürfe nach dem Halbfinalsieg gegen England jedoch scharf zurück: "Wir waren in den letzten vier Jahren die Besten, ob es euch gefällt oder nicht und egal, was jemand sagt." Er verteidigte den Erfolg seines Teams vehement und betonte die eigene harte Arbeit: "Dass wir erneut unter den besten zwei Mannschaften der Welt stehen, beweist, dass alles, was wir erreicht haben, kein Zufall ist und uns nichts geschenkt wurde." Zwei WM-Finals in Folge zu erreichen, sei laut Messi eine seltene Leistung, auf die das Team stolz sein könne.