21. Juni

Laut Bauernregel: Das bedeutet gutes Wetter am längsten Tag im Jahr

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Der 21. Juni markiert die Sommersonnenwende und damit den längsten Tag des Jahres.
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Seit Jahrhunderten beobachten Bauern rund um dieses Datum Himmel und Wetter, um Rückschlüsse auf die kommenden Tage zu ziehen. Tatsächlich sind für den 21. Juni nur wenige überlieferte Bauernregeln bekannt – dafür aber besonders interessante.

Die wichtigsten Regeln

Eine der bekanntesten Wetterweisheiten lautet:

  • "Ist die Milchstraße klar zu seh'n, bleibt das Wetter schön."

Die Regel bezieht sich auf die Nacht der Sommersonnenwende. Ist die Milchstraße deutlich am Himmel erkennbar, deutet das auf trockene Luft und einen wolkenarmen Himmel hin. Tatsächlich herrscht bei solchen Bedingungen häufig stabiles Hochdruckwetter, weshalb die alte Bauernregel einen durchaus nachvollziehbaren meteorologischen Hintergrund hat.

Eine weitere überlieferte Bauernregel für den 21. Juni lautet:

  • "Funkeln heut' die Stern', spielt der Wind bald den Herrn."

Nach altem Volksglauben kündigt ein besonders klarer Sternenhimmel zur Sommersonnenwende eine Wetteränderung mit zunehmendem Wind an. Ob sich die Regel bewahrheitet, lässt sich wissenschaftlich zwar nicht belegen, sie gehört jedoch zu den traditionellen Wetterbeobachtungen rund um den Sommeranfang.

Die vergleichsweise geringe Zahl an Bauernregeln für den 21. Juni überrascht. Während sich um den Johannistag oder den Siebenschläfertag zahlreiche Wetterweisheiten ranken, konzentrieren sich die Überlieferungen zur Sommersonnenwende vor allem auf Naturbeobachtungen am Nachthimmel. Die Sterne und die Sichtbarkeit der Milchstraße galten früher als wichtige Hinweise auf die bevorstehende Wetterentwicklung.

Auch heute üben diese alten Sprüche noch eine besondere Faszination aus. Sie erinnern daran, wie aufmerksam frühere Generationen die Natur beobachteten – lange bevor es Wettermodelle, Satellitenbilder und Prognosen gab.