Spur der Verwüstung
Unwetter sorgt für Autounfall und Stromausfall
Am Samstagnachmittag zogen zwischen 16:00 und 17:00 Uhr heftige Sturmböen über das Orts- und Gemeindegebiet von Greifenburg hinweg. Die enorme Naturgewalt brachte einen Stromausfall mit sich, der das Gebiet für rund 45 Minuten lahmlegte. Zahlreiche Straßen und Keller standen rasch unter Wasser oder wurden von umgestürzten Bäumen massiv blockiert.
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Mutter überschlägt sich mit PKW
Im Bereich Emberg versuchte eine zweifache Mutter, ihr Auto vor dem Starkregen mit Hagelschlag in Sicherheit zu bringen. Dabei kam sie von der Straße ab und überschlug sich. Die Lenkerin erlitt laut Polizei-Angaben glücklicherweise nur leichte Verletzungen, ihr Fahrzeug wurde jedoch schwer beschädigt. Auf der Gemeindestraße in Richtung Emberg kam es zudem zu einem massiven Felssturz. Ein etwa 1,5 Meter großer Felsbrocken löste sich im unwegsamen Gelände und rollte ins Tal, bevor er am südlichen Straßenrand zum Liegen kam. Zu diesem Zeitpunkt befand sich zum Glück niemand auf der Straße.
Bäume stürzen auf ein Partyzelt
Besonders dramatisch spitzte sich die Lage beim Waldfestgelände Greifenburg zu. Dort war eigentlich ein Musikerfest anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Trachtenkapelle Greifenburg geplant. Ein im Eingangsbereich verankertes Partyzelt drohte durch den Wind wegzufliegen, weshalb drei Männer versuchten, es mit bloßer Körperkraft gegen den Sturm zu sichern. Plötzlich wurden zwei Fichten mit Höhen von zehn und zwanzig Metern durch die Windböen entwurzelt und stürzten direkt in Richtung des Zeltes.
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Rettung in allerletzter Sekunde
Die drei Männer reagierten geistesgegenwärtig und konnten sich buchstäblich in letzter Sekunde aus dem Zelt retten, bevor dieses unter den umstürzenden Fichtenbäumen begraben wurde. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften stand und steht im Unwettergebiet im Einsatz. Dazu zählen die Freiwilligen Feuerwehren Greifenburg, Hauzendorf und Bruggen, das Rote Kreuz Greifenburg, Polizeistreifen aus Greifenburg und Steinfeld sowie zahlreiche freiwillige Helfer. Die Aufräumarbeiten in den betroffenen Gebieten dauern zum Teil noch an.
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