Siebenbrüdertag

Laut Bauernregel: Jetzt drohen 7 Wochen Regenwetter

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Der 10. Juli gilt in der traditionellen Wetterkunde als sogenannter Siebenbrüdertag.
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Rund um dieses Datum ranken sich mehrere Bauernregeln, die eine Vorhersage für die kommenden Wochen treffen. Auch wenn sie wissenschaftlich nicht belegt sind, gehören sie bis heute zum festen Bestandteil des bäuerlichen Brauchtums.

Die wichtigsten Regeln

Besonders bekannt ist die Regel: "Ist Siebenbrüder ein Regentag, so regnet’s noch sieben Wochen danach." Eine ähnliche Variante lautet: "Wie es die sieben Brüder treiben, soll es noch sieben Wochen lang bleiben." Demnach soll das Wetter am 10. Juli richtungsweisend für die weitere Entwicklung des Sommers sein.

Fällt der Siebenbrüdertag hingegen sonnig aus, macht eine andere Bauernregel Hoffnung auf schönes Sommerwetter: "Wenn sich die sieben Brüder sonnen, kommt sieben Wochen Wonnen." Sonnenschein am 10. Juli soll demnach auf mehrere Wochen mit freundlichem und warmem Wetter hindeuten.

Für die Landwirtschaft ist vor allem anhaltender Regen wenig erfreulich. Das bringt eine weitere Bauernregel auf den Punkt: "An Siebenbrüder Regen, der bringt dem Bauern keinen Segen." Zu viel Niederschlag kann Ernten erschweren, Felder vernässen und die Arbeit auf den Höfen beeinträchtigen.

Meteorologisch gibt es zwar keinen Nachweis dafür, dass das Wetter am 10. Juli tatsächlich den Verlauf der nächsten sieben Wochen bestimmt. Dennoch spiegeln die Bauernregeln jahrhundertelange Naturbeobachtungen wider und zeigen, wie eng Wetter und Landwirtschaft seit jeher miteinander verbunden sind. Auch heute sorgen sie jedes Jahr aufs Neue für Interesse – besonders dann, wenn der Sommer seinem Höhepunkt entgegengeht.