8-Jahres-Bestwert
Mai-Hitze spült Hunderttausende in Wiener Bäder
Die Hitzewelle im vergangenen Monat hat den Wiener Freibädern einen wahren Besucheransturm beschert. Nach dem verregneten und kühlen Mai des Vorjahres verzeichneten die städtischen Betriebe heuer einen massiven Zuwachs.
Insgesamt sprangen im abgelaufenen Monat 235.610 Badegäste ins kühle Nass. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um satte 116 Prozent und somit mehr als eine Verdoppelung der Zahlen. Mehr Badelustige gab es zum Saisonauftakt zuletzt im Jahr 2018.
Pfingstmontag als absoluter Spitzentag
Besonders die heißen Tage in der zweiten Monatshälfte mit Temperaturen von über 30 Grad lockten die Menschen scharenweise in die Anlagen. Ein einzelner Tag stach dabei besonders hervor. Am Pfingstmontag drängten sich 44.384 Menschen auf den Liegewiesen, was fast ein Fünftel der gesamten Monatsfrequenz ausmacht.
Im historischen Vergleich seit dem Jahr 1990 positioniert sich der heurige Mai im oberen Mittelfeld auf Platz 16 von insgesamt 37 Saisonstarts. Die absolute Bestmarke hält nach wie vor das Jahr 2000, als zur Jahrtausendwende sensationelle 476.275 Gäste die Becken stürmten.
Auch interessant
Gänsehäufel bleibt unangefochtene Nummer eins
Beim Blick auf die einzelnen Standorte zeigt sich ein gewohntes Bild. Das traditionsreiche Gänsehäufel sicherte sich mit 38.124 Eintritten wieder einmal den unangefochtenen Spitzenplatz im Ranking.
Auf den weiteren Plätzen folgten das Kombibad Hütteldorf mit 18.195 Gästen und das Kongressbad, das von 17.957 Menschen besucht wurde. Auch das Strandbad Alte Donau landete mit 12.967 Badelustigen im vorderen Feld. Knapp dahinter reihten sich das Theresienbad mit 12.864 und das Schafbergbad mit 12.163 Eintritten ein. In Simmering und in der Brigittenau knackte man ebenfalls locker die Marke von zehntausend Gästen.