Massenschlägerei

Jesolo-Bürgermeister: "Abschaum ist nicht willkommen"

Jesolo
© Getty
In Jesolo kam es zu Massenschlägereien unter Jugendlichen. Der Bürgermeister fordert nun erste Maßnahmen und findet klare Worte.
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Die Bewohner und Touristen von Jesolo wurden in der letzten Zeit zwei Mal Zeugen einer Massenschlägerei unter Jugendlichen. Laut Medienberichten geschahen diese innerhalb weniger Tage am Strand von der Piazza Brescia sowie in der Nähe des Busbahnhofes.

Der Bürgermeister Christofer De Zotti schildert, dass beim letzten Vorfall etwa dreißig Jugendliche mit Migrationshintergrund gegenseitig angeschrien und gestoßen haben.  Dafür findet er nun deutliche Worte.

Maßnahmen geplant

Auf den sozialen Medien schreibt der Bürgermeister von Jesolo: "Dieser Abschaum ist in Jesolo nicht willkommen. Ebenso wenig wie jeder andere, der glaubt, hierherkommen zu können, um Krawall zu machen und Gewalt auszuüben." Derzeit laufen die Ermittlungen der Carabinieri auf Hochtouren.

Gleichzeitig fordert De Zotti Maßnahmen. Er habe sich dafür mehrmals mit den "Präfekten von Venedig" ausgetauscht. Am Donnerstagabend findet zusätzlich ein Provinzausschuss für öffentliche Ordnung und Sicherheit statt.

Als mögliche Maßnahme wird eine Verstärkung der Staatspolizei, der Carabinieri und der Finanzpolizei über den Sommer geprüft. Zusätzlich sollen wieder sogenannte "rote Zonen" eingerichtet werden. De Zotti möchte jegliche derartige Vorfälle "im Keim ersticken".

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