Photonen-Counting

Medizin-Meilenstein: UK St. Pölten setzt auf Zukunfts-CT

© ROBERT HERBST
Die nächste Generation der Computertomographie: Das Universitätsklinikum St. Pölten hat einen Photonen-Counting-Computertomographen (PCCT) in Betrieb genommen – erstmals in ganz Niederösterreich.
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Die Hightech-Anlage gilt als eine der modernsten CT-Technologien weltweit und revolutioniert die medizinische Bildgebung.

WIE FUNKTIONIERT'S? Anders als herkömmliche CT-Geräte zählt der PCCT einzelne Röntgenphotonen direkt und analysiert deren Energie. Das Ergebnis: bislang unerreichte Bildqualität mit deutlich höherer räumlicher Auflösung. Selbst kleinste Gefäße – etwa Herzkranzgefäße bei Verkalkung oder Stents – lassen sich präzise beurteilen.

Präzisere Ergebnisse

Marco Pontasch, BSc, MSc (Regionalkoordinator Medizintechnik Gesundheit Region Mitte
GmbH), Maria Aichberger, MSc (Leitende Radiologie-Technologin Universitätsklinikum St.
Pölten), DI Franz Laback, MBA (Geschäftsführer Gesundheit Region Mitte GmbH), Mag. Dr.
Elisabeth Bräutigam, MBA (Vorständin NÖ LGA), Ing. Martin Nohava, MBA, Head of Sales &
Diagnostic Imaging Austria (Siemens Healthcare Diagnostics GmbH), Priv.-Doz. Dr. Karin
Pieber (Ärztliche Direktorin Universitätsklinikum St. Pölten), Ing. Johann Steinböck (Leitung
Competence Center Medizintechnik NÖ LGA,), Landesrat Anton Kasser, Ing. Christian
Müllner, MBA, MSc (Kaufmännischer Direktor Universitätsklinikum St. Pölten), Prim. Univ.-
Prof. Dr. Gertraud Heinz, MBA (Leitung Klinisches Institut für diagnostische und
interventionelle Radiologie), Christian Pritz (Siemens Healthcare Diagnostics GmbH), FH Hon.Prof. PhDr. Michaela Gansch, MSc (Pflegedirektorin Universitätsklinikum St. Pölten)
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WENIGER STRAHLUNG! Besonders wichtig: Die neue Technologie liefert exzellente Bilder bei gleichzeitig niedrigerer Strahlendosis. Davon profitieren vor allem Krebs- und Herzpatienten, die regelmäßige CT-Kontrollen brauchen – und Kinder.

DIAGNOSE DER ZUKUNFT! Schlaganfall, Tumore, Lungenerkrankungen – der PCCT eröffnet völlig neue diagnostische Möglichkeiten. Landesrat Anton Kasser (ÖVP) betonte, man investiere gezielt in zukunftsweisende Infrastruktur. NÖ-Gesundheitsagentur-Chefin Elisabeth Bräutigam ergänzt: „Schonende Untersuchung auf höchstem medizinischem Niveau."

Die hohe Effizienz der Detektortechnologie ermöglicht exzellente Bildqualität bei gleichzeitig niedriger Strahlendosis. Besonders profitieren können Patientinnen und Patienten, die wiederholt CT-Untersuchungen benötigen, beispielsweise in der Onkologie oder bei chronischen Erkrankungen oder in der Verlaufskontrolle von Gefäß- und Herzerkrankungen. Die Reduktion der Strahlendosis ist auch in der pädiatrischen Bildgebung von enormem Vorteil.