Im Zentrum der Sanktionen steht die sogenannte Kaderkostenregel, wonach Clubs, die an UEFA-Wettbewerben teilnehmen, maximal 70 Prozent ihrer Einnahmen für Spieler ausgeben dürfen.
Millionen von Euro an Strafen
Die höchste Strafe erhielt Straßburg, das zum selben Eigentümernetzwerk (BlueCo) wie Chelsea gehört, mit ca. 25 Millionen Euro, wovon 12 Millionen auf Bewährung ausgesetzt wurden. Die zweithöchste Strafe in Höhe von 22,5 Millionen Euro ging an Aston Villa, den Europa-League-Sieger von 2026. Davon sind 15 Millionen Pfund unter der Bedingung einer dreijährigen Regelkonformität zur Bewährung ausgesetzt. Zudem drohen dem Club Einschränkungen bei der Spielerregistrierung für die kommende Champions-League-Saison.
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Weitere kleinere Strafen für England-Clubs
Ebenfalls bestraft wurden der FC Chelsea, Nottingham Forest und Newcastle United. Chelsea erhielt ein Bußgeld von 2,6 Millionen Pfund (1,7 Millionen auf Bewährung), da die Kostengrenze laut Vereinsangaben nur knapp überschritten wurde. Nottingham wurde zu 2,2 Millionen und Newcastle zu 2,6 Millionen Pfund verurteilt. Newcastle erhielt wegen eines weiteren Verstoßes gegen die UEFA-Einnahmengrenzen zudem eine zusätzliche Strafe von 8,6 Millionen Pfund (6 Millionen auf Bewährung).
Die UEFA erklärte, dass Aston Villa und Chelsea, die bereits im Vorjahr bestraft wurden, große Teile der Strafen auf Bewährung erhielten, da beide eine positive Tendenz zur Kostensenkung zeigten. Dieser Trend müsse sich 2026 jedoch signifikant fortsetzen.