Umfrage
Merz-CDU stürzt brutal ab: AfD bei fast 30 Prozent
Die CDU und CSU haben in der Gunst der Wähler massiv an Zustimmung verloren. Laut dem aktuellen Sonntagstrend, der für die "Bild am Sonntag" erhoben wurde, büßen die Unionsparteien einen Prozentpunkt ein und rutschen auf magere 21 Prozent ab.
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Für das Bündnis ist dies der schwächste Wert seit dem Jahr 2021. Die SPD stabilisiert sich wie schon in der Vorwoche bei zwölf Prozent, während bei der AfD ebenfalls alles gleich bleibt – sie liegt mit stolzen 29 Prozent weiterhin unangefochten an der Bundesspitze. Die Grünen würden laut den Daten 14 Prozent erreichen, falls am heutigen Sonntag eine Bundestagswahl stattfinden würde. Die Linke kommt derweil auf elf Prozent. Sowohl das BSW als auch die FDP würden mit jeweils mageren drei Prozent an der Hürde scheitern und derzeit nicht in den Bundestag einziehen.
Historischer Absturz der Union
Auch für den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz sieht es aktuell alles andere als rosig aus. Immer mehr Befragte zeigen sich mit der Arbeit des CDU-Politikers zutiefst unzufrieden. In einer weiteren Befragung gaben satte 77 Prozent der Menschen an, dass sie mit der Leistung des Kanzlers unzufrieden sind. Das bedeutet ein Plus von sechs Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Erhebung von Ende April. Nur noch 15 Prozent der Befragten äußerten sich positiv über Merz' Arbeit, was ein Minus von vier Punkten seit April darstellt.
Kanzler Friedrich Merz verliert
Für den aktuellen Sonntagstrend hat das Meinungsforschungsinstitut Insa von Montag bis Freitag insgesamt 1.206 Personen in Deutschland interviewt. Die maximale Schwankungsbreite der erhobenen Daten liegt bei plus/minus 2,9 Prozentpunkten. Insa-Chef Hermann Binkert sieht in den vorliegenden Zahlen ein ganz deutliches Warnsignal für die dortige Bundesregierung.