Lungentransplantation

Mette-Marit: So geht es jetzt mit der Prinzessin weiter

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Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit feiert am heutigen Mittwoch ihren 53. Geburtstag im engsten Familienkreis und verzichtet nach ihrer Lungentransplantation auf öffentliche Auftritte.
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Aus lungenärztlicher Sicht ist das anhaltende Fehlen der Kronprinzessin kein Anzeichen für medizinische Komplikationen, sondern ein notwendiger Schutzschild.

Nach einer Organtransplantation wird das Immunsystem medikamentös stark unterdrückt, um Abstoßungsreaktionen des neuen Organs zu verhindern. In dieser Phase kann bereits eine einfache Erkältung lebensgefährlich werden. Ihr aktueller Alltag gleicht daher einem streng isolierten Trainingslager zu Hause, das von striktem Infektionsschutz, klinischer Sauberkeit und stark limitierten Kontakten geprägt ist.

Engmaschiges Monitoring

Der Tagesablauf der Kronprinzessin wird derzeit von medizinischen Kontrollen und gezielter Rehabilitation bestimmt. Folgende Maßnahmen stehen im Vordergrund:

  • Tägliche Prüfungen der Lungenfunktion zur Messung der Kapazität.
  • Regelmäßige Temperatur- und Blutdruckkontrollen sowie Blutanalysen zur Medikamenteneinstellung.
  • Gezielte Atemtherapie zur Stärkung von Zwerchfell und Atemmuskulatur.

Nach der Operation

Nach der chirurgischen Öffnung des Brustkorbs benötigt der Körper mehrere Wochen, bis Muskeln und Knochen wieder stabil ausgeheilt sind. Mithilfe kontrollierter Physiotherapie wird die Kapazität des neuen Organs schrittweise aufgebaut. Dass Mette-Marit knapp drei Monate nach dem Eingriff noch keine Termine wahrnimmt, entspricht dem normalen medizinischen Standard für eine erfolgreiche Genesung.