Conference League

Mit viel Herz: Rapid kämpft gegen Hearts um Ligaphase

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Das Hinspiel-2:2 war ein wichtiger Schritt und auch eine Warnung für Rapid.
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Über weite Strecke dominierte Rapid das Duell in Edinburgh gegen Heart of Midlothian, doch nur schwache 15 Minuten reichten beinahe für die Pleite. Im Rückspiel am Mittwoch (18.45 Uhr/live ORF1 & OE24-Live-Ticker) dürfen die Grün-Weißen diesmal nichts anbrennen lassen.

Müssten man sein Geld auf ein bestimmtes Ergebnis setzen, wäre es wohl ein 2:2. Gemeinsam mit den zwei Partien gegen Dundee in der letzten Saison endeten die letzten drei Duelle gegen Schotten jeweils mit diesem Ergebnis. Alles in allem ist die Bilanz gegen die Männer aus dem Norden aber stark (siehe r.).

Rapid muss "vor dem Tor gefährlicher" sein

Über weite Strecken dominierte Rapid das Duell in Edinburgh gegen Heart of Midlothian, doch nur schwache 15 Minuten reichten beinahe für die Pleite. Im Rückspiel am Mittwoch (18.45 Uhr/live ORF1) dürfen die Grün-Weißen diesmal nichts anbrennen lassen.

Müsste man sein Geld auf ein bestimmtes Ergebnis setzen, wäre es wohl ein 2:2. Gemeinsam mit den zwei Partien gegen Dundee in der letzten Saison endeten die letzten drei Duelle gegen Schotten jeweils mit diesem Ergebnis. Damals brauchte es das erste Elfmeterschießen der Klub-Geschichte, um den Conference-League-Einzug zu schaffen - davon möchte Rapid diesmal sicher absehen, Elfmeter wurden auch nicht explizit trainiert. Alles in allem ist die Bilanz gegen die Männer aus dem Norden aber stark (siehe r.).

Daher kann die dritte Conference–League-Ligaphase in Folge auch das einzige Ziel sein. Im Hinspiel zeigte das Team von Johannes Hoff Thorup bereits, dass das Heft in die Hand genommen werden soll. In den Phasen mit Ballbesitz braucht es aber noch etwas mehr Kaltschnäuzigkeit, aber vor allem in den Phasen ohne darf sich die Abwehr rund um Rekordmann Niklas Hedl (sein 43. Europacup-Spiel wäre alleiniger Rekord, vor Michael Konsel mit 42) nicht so löchrig präsentieren.

So sah es auch Hoff Thorup: "Mit unserem Spielstil können wir sie dominieren, das haben wir schon gezeigt. Ich hoffe, dass wir das wiederholen können und vor dem Tor ein bisschen gefährlicher sind."

Rapid nimmt die Favoritenrolle dankend an

Dank einer spielfreien Woche konnten die Grün-Weißen vor dem Millionenspiel ein wenig durchatmen. Auch wenn die Siegesserie mit dem Hinspiel endete, ist man in dieser Saison weiterhin ohne Niederlage.
"Wir müssen unsere Qualitäten und das Selbstvertrauen aus den bisherigen Heimauftritten (vier Siege in vier Spielen, Anm.) zeigen", betonte der Rapid-Coach, der sich glücklich über die Favoritenrolle zeigte.

"Ich nehme das als Kompliment, dass erwartet wird, dass wir weiterkommen."
Finanziell würde sich der Aufstieg in die Ligaphase lohnen. Als Startgeld winken 3,17 Millionen Euro, für einen Sieg gibt es 400.000 Euro, für ein Remis noch 133.000 Euro.