Countdown

Nach Horror-Sturz: Ski-Hoffnung meldet sich mit Sölden-Ansage

© Getty Images
Drei Tage nach ihrem schweren Trainingsunfall gibt Cornelia Öhlund Entwarnung. Die Schwedin will beim Weltcup-Auftakt in Österreich dabei sein.
Zur Vollversion des Artikels

Nach ihrem spektakulären Trainingssturz im Südtiroler Schnalstal meldet sich Cornelia Öhlund mit einer überraschenden Nachricht zurück. Die 21-jährige Schwedin, die bei dem Unfall eine Gehirnerschütterung erlitt, berichtet auf Instagram von deutlichen Fortschritten. Mehr noch: Sie kündigt bereits ihre Rückkehr beim Weltcup-Auftakt in Sölden (Sa., 10 /13 Uhr, live ORF 1) an.

»Wir sehen uns nächste Woche in Sölden«

"Mir geht es jeden Tag besser", schreibt Öhlund drei Tage nach ihrem Unfall auf Instagram. Ihren Beitrag beendet sie mit einer klaren Ansage: "See you in Sölden next week."

Die Riesentorlauf-Spezialistin bedankt sich außerdem bei ihren Physiotherapeuten und Trainern, die ihr nach dem Sturz geholfen haben. Dazu veröffentlichte sie Aufnahmen aus dem Training im Schnalstal.

Für die zweifache Junioren-Weltmeisterin von 2025 ist das ein deutlich optimistischeres Signal als noch unmittelbar nach dem Unfall. Eine offizielle medizinische Freigabe für den Weltcupstart ist mit ihrer Ankündigung allerdings nicht verbunden.

Beide Ski verloren, zwei Betreuer erfasst

Der Unfall hatte sich am Donnerstag beim Riesentorlauf-Training ereignet. Öhlund verlor bei hoher Geschwindigkeit beide Ski, geriet über die Streckenbegrenzung und krachte ins Fangnetz. Dabei erfasste sie auch zwei Betreuer.

Die schwedische Ski-Hoffnung Cornelia Öhlund (21) erlitt bei einem schweren Trainingssturz im Schnalstal eine leichte Gehirnerschütterung. Trotz des Unfalls will sie beim Weltcup-Auftakt in Sölden starten. © Instagram / Swedish Alpine Ski Team

Aufnahmen des schwedischen Skiverbands zeigten die heftige Szene, die sich anschließend im Internet verbreitete.

Die 21-Jährige war nach dem Sturz bei Bewusstsein. Bei den medizinischen Untersuchungen wurde eine leichte Gehirnerschütterung festgestellt. Dazu kamen Beschwerden an Schulter, Rücken und Nacken. Später zeigte sich Öhlund mit dem linken Arm in einer Schlinge.

Nach Zwangspause zurück Richtung Weltcup

Schwedens Damen-Cheftrainer Charlie Laband hatte unmittelbar nach dem Unfall eine Trainingspause von 48 bis 72 Stunden angekündigt. Zunächst sollte sich Öhlund erholen, ehe über die weitere Belastung entschieden wird.

Nun will die Schwedin offenbar schon beim ersten Riesentorlauf der Saison wieder im Starthaus stehen. Bis zum Rennen auf dem Rettenbachferner bleiben ihr noch sechs Tage.