Venezuela

Nach Maduro-Festnahme: Trump trifft Nachfolgerin

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US-Präsident Donald Trump will sich in der kommenden Woche erstmals mit der venezolanischen Interims-Staatschefin Delcy Rodríguez treffen.
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Am Rande der Generaldebatte der UNO-Vollversammlung in New York sei für Dienstag ein Vier-Augen-Gespräch geplant, sagte der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, am Freitag.

Im Jänner war Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll.

Maduros damalige Stellvertreterin Rodríguez wurde zur Übergangspräsidentin ernannt. Sie wird von den USA gestützt - und nach Ansicht von Experten unter Druck gesetzt. Die beiden Länder schlossen kürzlich eine Vereinbarung, die den USA die Kontrolle über rund ein Fünftel der venezolanischen Ölreserven sichert. Trump sprach vom "größten Öl-Deal der Weltgeschichte".

Seit dem Machtwechsel in Caracas kamen hunderte politische Gefangene frei. Zudem begannen Regierung und Opposition unter Vermittlung der USA einen Dialog. Ein Termin für Wahlen in dem südamerikanischen Land ist aber nicht in Sicht.