Erste Konsequenz

Zugunglück mit 115 Toten: Spanien-Minister tritt zurück

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Nach zwei schweren Zugunglücken innerhalb eines Jahres hat Spaniens Verkehrsminister Óscar Puente am Mittwoch im Kongress seinen Rücktritt erklärt.
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Óscar Puente hat am Mittwoch vor dem Kongress im Anschluss an eine Rede seinen Rücktritt als Verkehrsminister erklärt. Hintergründe dieser Entscheidung sind zwei schwere Zugunglücke innerhalb dieses Jahres. Puente war seit November 2023 im Amt und zog nun die Konsequenzen aus den Vorfällen.

Worte des Politikers zum Rücktritt

"Ich habe die Entscheidung über meine Zukunft in den ersten Minuten nach der Tragödie getroffen. Ein Verkehrsminister in einem Land wie Spanien kann aus Gründen der Würde nicht nach zwei Unfällen in weniger als einem Jahr im Amt bleiben", wird er von "El Pais" zitiert. Er dankte allen Unterstützern und erwähnte dabei seine Eltern, seine Schwester, seine Frau sowie seine Töchter, die immer die Hauptlast tragen würden.

Schweres Zugunglück südlich von Madrid

Am Mittwochmorgen war rund 110 Kilometer Luftlinie südlich von Madrid auf gerader Strecke ein Hochgeschwindigkeitszug der spanischen Staatsbahn Renfe mit hoher Geschwindigkeit auf einen stehenden Zug des privaten Betreibers Iryo aufgefahren. Mehrere Waggons entgleisten dabei. Bei dem Unglück sind 69 Menschen gestorben, während die Ermittlungen zur genauen Ursache andauern.