Am Mittwochnachmittag verschärft sich die Wetterlage im Westen Frankreichs deutlich. Vor allem zwischen Poitou-Charentes, Pays de la Loire, der Ostbretagne, Perche und Sologne können sich zum Abend besonders kräftige Gewitter entwickeln. Der französische Wetterdienst Météo-France warnt vor Hagel, starken Windböen und intensiver Blitzaktivität.
Möglich sind Hagelkörner mit einer Größe von etwa zwei bis fünf Zentimetern. Dazu können innerhalb einer Stunde bis zu 30 Millimeter Regen fallen. Bei den Windböen werden verbreitet 80 bis 100 km/h, lokal auch mehr, erwartet.
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Die Wetterlage ist dabei besonders explosiv: Mehrere Faktoren treffen aufeinander und können die Bildung sogenannter Superzellen begünstigen. Auch Wirbelstürme beziehungsweise Tornados können laut Météo-France am Mittwoch und Donnerstag nicht ausgeschlossen werden.
Frankreich noch unter dem Eindruck des Tornados
Die neue Wetterlage trifft das Land nur zwei Tage nach einem schweren Tornado in Südfrankreich. Am Montag wurde die Gemeinde Pomas von dem Wirbelsturm getroffen. Rund 300 Häuser wurden beschädigt, 39 Menschen verletzt, 17 davon mussten ins Krankenhaus.
Für Urlauber bedeutet das: Wer derzeit in Frankreich unterwegs ist, sollte die offiziellen Warnungen und die Wetterentwicklung besonders aufmerksam verfolgen.