Teuerung

Nächster Preisschock kommt

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Während Millionen Haushalte noch immer unter den Folgen der vergangenen Inflationskrise leiden, alarmieren nun neue Wirtschaftsdaten: Die Preise deutscher Hersteller steigen so stark wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr.
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Es ist zu  befürchten, dass jetzt die Unternehmen ihre höheren Kosten zunehmend an die Konsumenten weitergeben werden.

Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, sind die Erzeugerpreise im September gegenüber dem Vorjahr um 6,7 Prozent gestiegen. Besonders dramatisch ist die Entwicklung bei Energie: Mineralölerzeugnisse verteuerten sich um 51,3 Prozent, Heizöl auf Herstellerebene sogar um 91,8 Prozent.

Hauptursache ist der Iran-Krieg, der die internationalen Energiemärkte erschüttert und die Ölpreise massiv nach oben getrieben hat. Aber auch die steten Drohnen-Angriffe der Ukraine auf russische Raffinerien erhöhen die Weltmarktpreise für Energie.

Sprit um 37,1 Prozent teurer als 2025

Im September erreichte die deutsche Inflationsrate 3,3 Prozent – den höchsten Stand seit Dezember 2023. Benzin und Diesel kosteten 37,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, Heizöl sogar 74,9 Prozent.

Besonders gefährlich: Höhere Energiekosten verteuern die Produktion und auch sämtliche Transporte. Damit wächst das Risiko weiterer Preissteigerungen bei Lebensmitteln, Industriegütern und Dienstleistungen.

Zwar blieben Lebensmittel zuletzt mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von 0,4 Prozent vergleichsweise stabil – doch die jüngsten Herstellerpreise zeigen, dass der Kostendruck in der Wirtschaft erheblich zunimmt.