Für Österreichs Fußball-Nationalteam fällt am Donnerstag (20.45 Uhr/live ORF 1) der Startschuss zur neuen Nations-League-Auflage. Die ÖFB-Auswahl gilt in der Linzer Raiffeisen Arena gegen Israel als Favorit, muss aber in ihrem ersten Match seit dem Out im WM-Sechzehntelfinale gegen Spanien das Fehlen langjähriger Leistungsträger verkraften. David Alaba, Marko Arnautovic, Marcel Sabitzer, Christoph Baumgartner und Konrad Laimer sind aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei.
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Unabhängig von den prominenten Abwesenden sieht Teamchef Ralf Rangnick die gesamte Mannschaft in der Pflicht. "Wichtig ist, dass jeder auf dem Platz Verantwortung und Führung übernimmt. Wenn wir mit Schwarmintelligenz spielen wollen - und das ist Voraussetzung für unsere Spielweise -, dann müssen sich alle einbringen", erklärte der Deutsche am Mittwoch in Windischgarsten, wo die ÖFB-Auswahl ihre Vorbereitung absolvierte. "Unser Ziel ist der Aufstieg in Liga A und die Weiterentwicklung der Mannschaft."
Klarer Favorit
Ein gutes Abschneiden in der Nations League ist wichtig - bei der Einteilung der Töpfe für die EM-Quali-Auslosung am 6. Dezember in Belfast wird nämlich die aktuelle Liga-Zugehörigkeit in der Nations League als Basis herangezogen. Die zwölf Plätze in Topf eins sind für jenes Dutzend reserviert, das in der Herbstauflage der Nations League von den 16 Liga-A-Teams am besten abschneidet.
Nach diesem Schema geht es weiter, was bedeutet, dass die ÖFB-Auswahl in der Gruppe mit Irland, Israel und Kosovo zumindest Zweiter werden muss, um es in Topf zwei zu schaffen. In der jüngsten WM-Quali-Auslosung wurde Österreich noch aus Topf eins gezogen.
Laut Football Meets Data geht Österreich als großer Favorit in die Gruppe. Das ÖFB-Team schafft demnach zu 61 Prozent den Aufstieg in die Liga A. Es dürfte allerdings spannend werden: Zu 25 Prozent kommt Österreich laut Supercomputer nur auf Platz 3 oder 4 und landet damit in der EM-Quali in Lostopf 3.