Ballon d'Or

»Nur noch drei Tage Fußball!« Yamal-Onkel teilt  gegen Kane aus

© IMAGO/PRESSE SPORTS
Der Ballon d’Or sorgt für Zündstoff! Harry Kane darf über die wohl größte Einzelauszeichnung seiner Karriere jubeln, doch im Lager von Lamine Yamal hält sich die Begeisterung in Grenzen. Der Onkel des Barça-Jungstars kann das Ergebnis nicht fassen – und teilt heftig gegen den Bayern-Stürmer aus.
Zur Vollversion des Artikels

Die Trophäe ist vergeben, doch die Diskussionen gehen erst richtig los. Dass Harry Kane und Kylian Mbappé beim Ballon d’Or vor Lamine Yamal landeten, schmeckt längst nicht jedem. Besonders Abdul, der Onkel des spanischen Ausnahmetalents, lässt seinem Frust freien Lauf. Für ihn ist die Entscheidung kaum nachvollziehbar – und seine Kritik an Kane fällt alles andere als zurückhaltend aus.

In der spanischen Sendung "El Larguero" polterte Abdul gegen die Begründung, Yamal habe schließlich noch genügend Zeit, den begehrten Preis zu gewinnen. "Sie sagen immer: Lamine ist sehr jung, er ist 19 Jahre alt, er wird noch mehr gewinnen, aber Harry hat nur noch drei Tage Fußball vor sich, und wir schenken ihm den Ball", stichelte er.

»Wenn man Fußball mag, geht man zu Lamine«

Eine Aussage mit ordentlich Sprengkraft! Während Kane als Torjäger überzeugt, sieht Abdul seinen Neffen in einer anderen Liga. "Ich bin traurig. Ich verstehe gar nichts. Da stimmt etwas nicht", klagte er. Seine Argumentation: Yamal sei nicht nur ein Torschütze, sondern präge das Spiel mit außergewöhnlichen Pässen, Vorlagen und Aktionen. Sein Urteil fällt entsprechend deutlich aus: "Wenn man Fußball mag, geht man zu Lamine, nicht zu Harry Kane."

Ex-Real-Star Guti legt nach

Doch der Yamal-Onkel ist nicht der Einzige, der das Ergebnis kritisch beäugt. Auch Guti, der frühere Real-Madrid-Profi und spanische Nationalspieler, meldete sich bei "El Chiringuito TV" zu Wort – und brachte eine weitere steile These ins Spiel.

Ex-Real-Spieler Guti. © Getty Images

Er verwies darauf, dass die Gala von Paris nach London verlegt worden sei und anschließend ein Spieler aus London gewonnen habe. "Was für ein Zufall beim Ballon d’Or", spottete Guti. Für ihn wirft diese Kombination Fragen auf. Auch Kanes Reaktion bei der Verkündung des Siegers nahm er unter die Lupe: Der Bayern-Star habe überrascht gewirkt – für Guti offenbar ein weiterer Anlass zum Grübeln.

Weniger anzeigen