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oe24 enthüllt die geheime Ruck-Tonaufnahme

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oe24 enthüllt einen Auszug der geheimen Tonbandaufnahme rund um die Causa Ruck.
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Neue Wende in der Causa Ruck: Im Zentrum der Affäre steht bekanntlich eine geheime Tonbandaufnahme von einem Gespräch, bei dem auch Wirtschaftskammer-Wien-Präsident Walter Ruck dabei gewesen ist.

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Causa Ruck: Tonbandaufnahme


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oe24-Recherchen bringen nun ans Licht, wer hinter der Aufnahme stecken soll: Nämlich ausgerechnet Rucks Vize, der Chef des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) Marko Fischer. Er bestreitet die Vorwürfe, bestätigt aber über seinen Anwalt, dass er bei dem Gespräch dabei war.

Die anderen Gesprächsteilnehmer - Donaustadt-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy sowie ein Mitarbeiter Rucks - sollen eine eidesstattliche Erklärung abgegeben haben, dass sie keine Tonaufnahme von dem Gespräch angefertigt haben. Fischer beteuert gegenüber oe24, keine Einladung zu einem Notartermin erhalten zu haben. "Zu Inhalt und Umständen von vertraulichen Gesprächen äußert sich Herr Präsident Fischer nicht", erklärte sein Anwalt.

"Typ Sachbearbeiter"

In der von oe24 veröffentlichten Passage spricht Ruck jedenfalls über Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP). Dieser sei "Typ Sachbearbeiter und Vorstandsassistent". Denn: "Der kommt zu dir hinein mit 300 Seiten, die er auswendig gestrebert hat und dort will er in zwei Minuten alle 300 Seiten erzählen", so Ruck laut der Tonaufnahme.

Die entsprechende Hattmannsdorfer-Passage war zuvor bereits durch ein Gesprächsprotokoll veröffentlicht, nun liegt allerdings auch die Audioaufnahme dazu vor. Der Minister konterte jedenfalls bereits: "Mit dem Vorwurf, ein hohes Arbeitstempo zu haben und inhaltlich gut vorbereitet zu sein, kann ich gut leben. Beides entspricht meinem Amtsverständnis als Bundesminister."