Überraschung

ÖSV-Youngster düpiert Skisprung-Trio

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Österreichs Skisprung-Stars mussten sich bei den Staatsmeisterschaften in Stams einem 23-jährigen Tiroler geschlagen geben. Das Podest ist fest in Tiroler Hand.
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Damit hatten die etablierten ÖSV-Adler wohl nicht gerechnet. Bei den Skisprung-Staatsmeisterschaften auf der Normalschanze in Stams holte sich Jonas Schuster den Titel. Der 23-jährige Tiroler ließ dabei prominente Konkurrenten wie Stefan Kraft, Jan Hörl und Daniel Tschofenig hinter sich. Für den Sohn des ehemaligen deutschen Bundestrainers Werner Schuster ist der Erfolg wenige Wochen vor dem Weltcup-Start ein kräftiges Ausrufezeichen.

Schuster fängt Embacher noch ab

Nach dem ersten Durchgang lag Schuster auf der Brunnental-Schanze noch auf Platz drei. Doch mit Sprüngen auf 113,5 und 112,5 Meter und insgesamt 288,3 Punkten setzte er sich am Ende durch.

"Ich hatte von Anfang an ein richtig gutes Gefühl", erklärte der neue Staatsmeister. "Ich bin sehr zufrieden und wenn man so einen hochkarätigen Wettkampf gewinnt, hat man definitiv eine gute Leistung gezeigt."

Nur 1,2 Punkte hinter Schuster landete Stephan Embacher auf Rang zwei. Clemens Aigner komplettierte mit 3,5 Punkten Rückstand das Podest. Damit gingen sämtliche Medaillen an Tiroler Springer.

ÖSV-Größen verpassen das Podest deutlich

Für die arrivierten Namen verlief der Bewerb weniger erfolgreich. Jan Hörl wurde mit 6,6 Punkten Rückstand Vierter. Stefan Kraft musste sich mit Rang sechs begnügen und lag bereits 18,3 Zähler hinter Schuster.

Noch weiter zurück landete Daniel Tschofenig. Er belegte unter den 21 Teilnehmern nur Platz acht, mit 22,6 Punkten Rückstand auf den Sieger.

Für Schuster ist der Staatsmeistertitel ein Erfolg gegen nahezu die gesamte heimische Spitze. Seine Formkurve stimmt damit vor dem Winter.

Der Skisprung-Weltcup beginnt am 20. November im norwegischen Lillehammer. Die Frauen eröffnen ihre Saison am 28. November im oberösterreichischen Hinzenbach.